• Aktuelles & Termine

      Aktuelles & Termine

    • AUSSTELLUNG „RECHTSAUßEN – MITTENDRIN“

      Die Pfarrei St. Antonius Herten will sich als katholische Kirche vor Ort der gesellschaftlich-politischen Verantwortung stellen und für Demokratie und gegen Rassismus eintreten. Eines der Projekte ist die Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin?“ vom beratungsNetzwerks hessen. In fünf Themenblöcke informiert die Schau u. a. über Organisations- und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus, rechtsextreme Erlebniswelten von Jugendlichen sowie alternative Handlungsmöglichkeiten. Der Eintritt ist frei.

      Kaplan-Prassek-Heim, Papst-Johannes-Str. 2, 45699 Herten, 25. Oktober bis 8. November 2020,
      Mo 17.15-19, Do 17-19, Fr 14.30-19.30, So 10-13.30 Uhr



      PROJEKTE, EINZELVERANSTALTUNGEN UND AKTIONEN DER LOKALEN  „PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE“ IN HERTEN

      Auch in 2020 fördert die lokale „Partnerschaft für Demokratie“ in Herten zahlreiche Projekte, Einzel-veranstaltungen und Aktionen aus den Mitteln des Aktions- und Initiativfonds. Näheres zu einzelnen Projekten erfahren Sie hier .

         Foto (c) Johanna Beckmann

      AUSSTELLUNG „RECHTSAUßEN – MITTENDRIN“

      Die Pfarrei St. Antonius Herten will sich als katholische Kirche vor Ort der gesellschaftlich-politischen Verantwortung stellen und für Demokratie und gegen Rassismus eintreten. Eines der Projekte ist die Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin?“ vom beratungsNetzwerks hessen. In fünf Themenblöcke informiert die Schau u. a. über Organisations- und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus, rechtsextreme Erlebniswelten von Jugendlichen sowie alternative Handlungsmöglichkeiten. Der Eintritt ist frei.

      Kaplan-Prassek-Heim, Papst-Johannes-Str. 2, 45699 Herten, 25. Oktober bis 8. November 2020,
      Mo 17.15-19, Do 17-19, Fr 14.30-19.30, So 10-13.30 Uhr



      PROJEKTE, EINZELVERANSTALTUNGEN UND AKTIONEN DER LOKALEN  „PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE“ IN HERTEN

      Auch in 2020 fördert die lokale „Partnerschaft für Demokratie“ in Herten zahlreiche Projekte, Einzel-veranstaltungen und Aktionen aus den Mitteln des Aktions- und Initiativfonds. Näheres zu einzelnen Projekten erfahren Sie hier .

         Foto (c) Johanna Beckmann


    • MENSCHENKETTE GEGEN GEWALT – HERTEN FÜR MENSCHLICHKEIT

      Rund 150 Hertener*innen setzten zum Abschluss der Interkulturellen Woche am 2. Oktober mit einer Menschenkette ein Zeichen für ein friedliches und demokratisches Miteinander. Da das Festhalten an Händen wegen der Corona-Pandemie nicht möglich war, verlängerten bunte Tücher und Schals die Menschenkette quer durch die Innenstadt. Zu der Aktion eingeladen hatte der Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie, zu dem auch „Demokratie leben!“ gehört.


      MENSCHENKETTE GEGEN GEWALT – HERTEN FÜR MENSCHLICHKEIT

      Rund 150 Hertener*innen setzten zum Abschluss der Interkulturellen Woche am 2. Oktober mit einer Menschenkette ein Zeichen für ein friedliches und demokratisches Miteinander. Da das Festhalten an Händen wegen der Corona-Pandemie nicht möglich war, verlängerten bunte Tücher und Schals die Menschenkette quer durch die Innenstadt. Zu der Aktion eingeladen hatte der Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie, zu dem auch „Demokratie leben!“ gehört.


    • ANTIKRIEGSTAG 1. SEPTEMBER – NEUE GEDENKPLATTE ERINNERT AN ALBERT LANGER

      Am 1. September wurde in Herten eine weitere Gedenkplatte für Verfolgte und Ermordete des Naziregimes verlegt. Die Tafel vor dem Wohnhaus Ewaldstr. 105 erinnert an den 1940 im KZ Dachau gestorbenen Albert Langer. Langer wurde am 18. April 1906 als siebtes Kind von Metzgermeister Franz Langer und dessen Frau Julia in Herten-Süd geboren. 1938 wurde er zur „Deutschen Arbeitsfront“ verpflichtet und war mit zeitweise 500.000 Arbeitern am Bau des 630 km langen Westwalls beteiligt. Weil er in einem Gasthaus angeblich Details dieses ehrgeizigen Nazi-Projekts verraten habe, wurde Langer wegen Landesverrats verhaftet. Trotz Einstellung des Verfahrens kam er nie wieder frei. Siehe auch Hertener Allgemeine 2.9.2020 .

        Foto (c) Gerd Kuhlke


      ANTIKRIEGSTAG 1. SEPTEMBER – NEUE GEDENKPLATTE ERINNERT AN ALBERT LANGER

      Am 1. September wurde in Herten eine weitere Gedenkplatte für Verfolgte und Ermordete des Naziregimes verlegt. Die Tafel vor dem Wohnhaus Ewaldstr. 105 erinnert an den 1940 im KZ Dachau gestorbenen Albert Langer. Langer wurde am 18. April 1906 als siebtes Kind von Metzgermeister Franz Langer und dessen Frau Julia in Herten-Süd geboren. 1938 wurde er zur „Deutschen Arbeitsfront“ verpflichtet und war mit zeitweise 500.000 Arbeitern am Bau des 630 km langen Westwalls beteiligt. Weil er in einem Gasthaus angeblich Details dieses ehrgeizigen Nazi-Projekts verraten habe, wurde Langer wegen Landesverrats verhaftet. Trotz Einstellung des Verfahrens kam er nie wieder frei. Siehe auch Hertener Allgemeine 2.9.2020 .

        Foto (c) Gerd Kuhlke


    • ERZIEHUNG PRÄGT GESINNUNG – DISKUSSION MIT HERBERT RENZ-POLSTER

      22 Hertener Erzieher*innen trafen sich am 26. August zu einem digitalen Austausch mit Dr. Herbert Renz-Polster.  Wie kaum ein anderer hat der renommierte Kinderarzt die deutsche Erziehungsdebatte der letzten Jahren geprägt. In seinem 2019 erschienenen Buch „Erziehung prägt Gesinnung“ stellt er eine Frage von höchster gesellschaftlicher Brisanz: Wie kommen politische Haltungen in die Köpfe von Kindern? Schwerpunkt der Diskussion, die von Julia Borries vom Kirchenkreis Recklinghausen moderiert wurde, war der Stellenwert von Wertschätzung, Anerkennung und Selbstreflexion  in der Arbeit mit Kindern. Wer ein Klima der Angst und Abhängigkeit schaffe, lege die Grundlagen für mangelnde Lebensfreude und eine spätere Anfälligkeit für populistische Botschaften.

      Die Veranstaltung des Ev. Familienzentrums Kuckucksnest wurde durch Demokratie leben! gefördert und in Kooperation mit der Fach- und Koordinierungsstelle organisiert.


      ERZIEHUNG PRÄGT GESINNUNG – DISKUSSION MIT HERBERT RENZ-POLSTER

      22 Hertener Erzieher*innen trafen sich am 26. August zu einem digitalen Austausch mit Dr. Herbert Renz-Polster.  Wie kaum ein anderer hat der renommierte Kinderarzt die deutsche Erziehungsdebatte der letzten Jahren geprägt. In seinem 2019 erschienenen Buch „Erziehung prägt Gesinnung“ stellt er eine Frage von höchster gesellschaftlicher Brisanz: Wie kommen politische Haltungen in die Köpfe von Kindern? Schwerpunkt der Diskussion, die von Julia Borries vom Kirchenkreis Recklinghausen moderiert wurde, war der Stellenwert von Wertschätzung, Anerkennung und Selbstreflexion  in der Arbeit mit Kindern. Wer ein Klima der Angst und Abhängigkeit schaffe, lege die Grundlagen für mangelnde Lebensfreude und eine spätere Anfälligkeit für populistische Botschaften.

      Die Veranstaltung des Ev. Familienzentrums Kuckucksnest wurde durch Demokratie leben! gefördert und in Kooperation mit der Fach- und Koordinierungsstelle organisiert.


    • PODIUMSDISKUSSION MIT HERTENS BÜRGERMEISTERKANDIDATINNEN UND -KANDIDATEN

      Ende September wählten die Bürger*innen von Herten ihren neuen Bürgermeister. Drei Frauen und fünf Männer stellten sich am 25. August im Glashaus den Fragen von Frank Bergmannshoff, Redaktionsleiter der Hertener Allgemeine. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Diskussion ohne Publikum als Internet-Live-Stream auf www.cityinfo.tv übertragen. Trotzdem konnten die Bürger*innen ihre Fragen stellen: Vorab per E-Mail oder während der Diskussion über die Facebook-Seite des Medienhauses. Das Interesse war groß, rund 1400 Hertener*innen schauten online zu. Viele Fragen hatte auch Michelle Balant (19), die als Mitglied des Jugendforums des Projekts „Demokratie leben!“ Hertens Erstwähler*innen vertrat. Was die Kandidatinnen und Kandidaten von einem Jugendparlament halten und welche Freizeitangebote sie für junge Leute in Zukunft schaffen wollen, wollte u. a. die Abiturientin wissen.

      Die ganze Diskussion gibt‘s unter https://www.cityinfo.tv/mediathek/aus-den-staedten/herten . Es lohnt sich hineinzuschauen.


      PODIUMSDISKUSSION MIT HERTENS BÜRGERMEISTERKANDIDATINNEN UND -KANDIDATEN

      Ende September wählten die Bürger*innen von Herten ihren neuen Bürgermeister. Drei Frauen und fünf Männer stellten sich am 25. August im Glashaus den Fragen von Frank Bergmannshoff, Redaktionsleiter der Hertener Allgemeine. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Diskussion ohne Publikum als Internet-Live-Stream auf www.cityinfo.tv übertragen. Trotzdem konnten die Bürger*innen ihre Fragen stellen: Vorab per E-Mail oder während der Diskussion über die Facebook-Seite des Medienhauses. Das Interesse war groß, rund 1400 Hertener*innen schauten online zu. Viele Fragen hatte auch Michelle Balant (19), die als Mitglied des Jugendforums des Projekts „Demokratie leben!“ Hertens Erstwähler*innen vertrat. Was die Kandidatinnen und Kandidaten von einem Jugendparlament halten und welche Freizeitangebote sie für junge Leute in Zukunft schaffen wollen, wollte u. a. die Abiturientin wissen.

      Die ganze Diskussion gibt‘s unter https://www.cityinfo.tv/mediathek/aus-den-staedten/herten . Es lohnt sich hineinzuschauen.


    • „HERTEN ZEIGT HALTUNG“ – EIN STARKES ZEICHEN GEGEN RASSISMUS UND INTOLERANZ SETZEN

      Rund achtzig Hertener Bürger*innen unterzeichneten am 10. März im Rahmen der
      5. Demokratiekonferenz die Hertener Erklärung „Herten zeigt Haltung“, darunter Bürgermeister Fred Toplak. Der Bürgermeister unterschrieb für den Rat der Stadt, der die Hertener Erklärung im Oktober verabschiedet hat. Gemeinsam richten sich die Unterzeichnenden gegen jegliche Art des politischen und religiösen Extremismus, insbesondere gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus, Islamfeindlichkeit und Homophobie.
      Ab sofort liegt die Hertener Erklärung an der Infotheke im Rathaus, im VHS-Haus und im Haus der Kulturen zur Unterschrift aus. Das Formular mit dem genauen Wortlaut finden Sie hier: Hertener Erklärung.pdf . Eine Fassung in einfacher Sprache hier: Hertener Erklärung in einfacher Sprache .


      „HERTEN ZEIGT HALTUNG“ – EIN STARKES ZEICHEN GEGEN RASSISMUS UND INTOLERANZ SETZEN

      Rund achtzig Hertener Bürger*innen unterzeichneten am 10. März im Rahmen der
      5. Demokratiekonferenz die Hertener Erklärung „Herten zeigt Haltung“, darunter Bürgermeister Fred Toplak. Der Bürgermeister unterschrieb für den Rat der Stadt, der die Hertener Erklärung im Oktober verabschiedet hat. Gemeinsam richten sich die Unterzeichnenden gegen jegliche Art des politischen und religiösen Extremismus, insbesondere gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus, Islamfeindlichkeit und Homophobie.
      Ab sofort liegt die Hertener Erklärung an der Infotheke im Rathaus, im VHS-Haus und im Haus der Kulturen zur Unterschrift aus. Das Formular mit dem genauen Wortlaut finden Sie hier: Hertener Erklärung.pdf . Eine Fassung in einfacher Sprache hier: Hertener Erklärung in einfacher Sprache .


    • DAS KIKO ZEIGT HALTUNG

      An ihrem Konzepttag im März stimmte das Gesamtteam des KiKo dafür, dass die Hertener Erklärung  „Herten zeigt Haltung“  vom Städtischen Familienzentrum als Institution unterschrieben wird. Damit verpflichten sich die Mitarbeiter*innen des Familienzentrums, für ein demokratisches Miteinander einzutreten und dazu beizutragen, dass sich Menschen in Herten gleichberechtigt und wertschätzend begegnen. Lesen Sie mehr .


      DAS KIKO ZEIGT HALTUNG

      An ihrem Konzepttag im März stimmte das Gesamtteam des KiKo dafür, dass die Hertener Erklärung  „Herten zeigt Haltung“  vom Städtischen Familienzentrum als Institution unterschrieben wird. Damit verpflichten sich die Mitarbeiter*innen des Familienzentrums, für ein demokratisches Miteinander einzutreten und dazu beizutragen, dass sich Menschen in Herten gleichberechtigt und wertschätzend begegnen. Lesen Sie mehr .


    • PFARREI ST. ANTONIUS ZEIGT RASSISMUS DIE ROTE KARTE

      Die Pfarrei St. Antonius in Herten unterschreibt gemeinsam mit dem Pfarreirat die sogenannte "Hertener Erklärung" für Vielfalt und ein demokratisches Miteinander. Im Interview erklärt Pastoralreferent Oliver Berkemeier, warum Christen heute politisch wachsam sein und gegen Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten aufstehen sollten. Lesen Sie weiter .


      PFARREI ST. ANTONIUS ZEIGT RASSISMUS DIE ROTE KARTE

      Die Pfarrei St. Antonius in Herten unterschreibt gemeinsam mit dem Pfarreirat die sogenannte "Hertener Erklärung" für Vielfalt und ein demokratisches Miteinander. Im Interview erklärt Pastoralreferent Oliver Berkemeier, warum Christen heute politisch wachsam sein und gegen Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten aufstehen sollten. Lesen Sie weiter .


    • SOCIAL DISTANCING VOR DEM HINTERGRUND SOZIALER AUSGRENZUNG – EIN AUFRÜTTELNDER DISKUSSIONSBEITRAG VON ADIS E. V.

      Auf den ersten Blick macht das Coronavirus alle gleich. Alle können sich anstecken und erkranken. Die Krise betrifft uns also alle. Doch betrifft sie uns alle gleich? adis e. V., Träger der professionellen Antidiskriminie-rungsarbeit in der Region Tübingen/Reutlingen und Fachstelle zum Thema Diskriminierung in Baden-Württemberg, wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen (gesundheits-)politischen Diskussionen und Maßnahmen und kommt zu dem Schluss: Das Virus macht uns nicht gleicher. Es vergrößert bestehende Ungleichheiten. Den vollständigen Text finden Sie hier .


      SOCIAL DISTANCING VOR DEM HINTERGRUND SOZIALER AUSGRENZUNG – EIN AUFRÜTTELNDER DISKUSSIONSBEITRAG VON ADIS E. V.

      Auf den ersten Blick macht das Coronavirus alle gleich. Alle können sich anstecken und erkranken. Die Krise betrifft uns also alle. Doch betrifft sie uns alle gleich? adis e. V., Träger der professionellen Antidiskriminie-rungsarbeit in der Region Tübingen/Reutlingen und Fachstelle zum Thema Diskriminierung in Baden-Württemberg, wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen (gesundheits-)politischen Diskussionen und Maßnahmen und kommt zu dem Schluss: Das Virus macht uns nicht gleicher. Es vergrößert bestehende Ungleichheiten. Den vollständigen Text finden Sie hier .