• Aktuelles & Termine

      Aktuelles & Termine


    • SERIE MIT ZEHN POSTKARTEN ERINNERT AN BESONDERE TAGE UND EREIGNISSE

      Es braucht eigentliche keinen Anlass, um unsere Demokratie zu feiern. Aber es gibt Themen und Tage, denen die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten besondere Beachtung schenkt. Hierzu haben wir eine Serie von zehn Postkarten drucken lassen. Die Illustrationen stammen von Stefanie Levers, das Konzept ist von Ingo J. W. Karkhof. 

      Die Karten werden wir nach und nach an dieser Stelle ver-öffentlichen. Im Moment zu sehen ist die Postkarte zum
      Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am
      27. Januar.

      Eine Übersicht über alle Gedenkkarten finden Sie hier . Der Kartensatz ist kostenlos bei der Koordinierungs- und Fachstelle im Haus der Kulturen erhältlich.

      Demokratie ist so vielfältig wie das Leben selbst.


      SERIE MIT ZEHN POSTKARTEN ERINNERT AN BESONDERE TAGE UND EREIGNISSE

      Es braucht eigentliche keinen Anlass, um unsere Demokratie zu feiern. Aber es gibt Themen und Tage, denen die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten besondere Beachtung schenkt. Hierzu haben wir eine Serie von zehn Postkarten drucken lassen. Die Illustrationen stammen von Stefanie Levers, das Konzept ist von Ingo J. W. Karkhof. 

      Die Karten werden wir nach und nach an dieser Stelle ver-öffentlichen. Im Moment zu sehen ist die Postkarte zum
      Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am
      27. Januar.

      Eine Übersicht über alle Gedenkkarten finden Sie hier . Der Kartensatz ist kostenlos bei der Koordinierungs- und Fachstelle im Haus der Kulturen erhältlich.

      Demokratie ist so vielfältig wie das Leben selbst.


    • MITREDEN. MITMACHEN. MITGESTALTEN

      Vom 13. bis 15. Oktober 2026 fanden in drei Stadtbezirken von Herten Bürgerkonferenzen statt. In den Konferenzen entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam Projektideen zur Verbesserung des Stadtteils. Durch die Konferenzen erhielten Hertener*innen Mitgestaltungsmöglichkeiten in ihrem direkten Lebensumfeld.

      Um auf die Konferenzen aufmerksam zu machen, gastierte zehn Tage zuvor ein farbenfroher Pavillon auf dem Wochenmarkt in Herten-Mitte. Durchgeführt wurde die Aktion vom Haus der Kulturen und der Demokrateamerin Vicy Evers. Bei bestem Marktwetter besuchten viele Interessierte den Stand. Man konnte an einer Umfrage zu stadtteilspezifischen Themen teilnehmen, ein Selfie an einem Fotoautomat machen oder an einer Demokratie-Bodenzeitung mitarbeiten. Dazu gab es jede Menge Infomaterial und viele anregende Gespräche. Weitere Stände gastierten in Herten-Nord am Glaubensquartier und auf dem Süder Markt.


      MITREDEN. MITMACHEN. MITGESTALTEN

      Vom 13. bis 15. Oktober 2026 fanden in drei Stadtbezirken von Herten Bürgerkonferenzen statt. In den Konferenzen entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam Projektideen zur Verbesserung des Stadtteils. Durch die Konferenzen erhielten Hertener*innen Mitgestaltungsmöglichkeiten in ihrem direkten Lebensumfeld.

      Um auf die Konferenzen aufmerksam zu machen, gastierte zehn Tage zuvor ein farbenfroher Pavillon auf dem Wochenmarkt in Herten-Mitte. Durchgeführt wurde die Aktion vom Haus der Kulturen und der Demokrateamerin Vicy Evers. Bei bestem Marktwetter besuchten viele Interessierte den Stand. Man konnte an einer Umfrage zu stadtteilspezifischen Themen teilnehmen, ein Selfie an einem Fotoautomat machen oder an einer Demokratie-Bodenzeitung mitarbeiten. Dazu gab es jede Menge Infomaterial und viele anregende Gespräche. Weitere Stände gastierten in Herten-Nord am Glaubensquartier und auf dem Süder Markt.


    • DEMOKRATIEKONFERENZ IN HERTEN – GEMEINSAM DEMOKRATIE GESTALTEN

      Am 7. Oktober 2026 fand im Glashaus die diesjährige Demokratiekonferenz der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie Herten“ statt. Rund 75 Personen nahmen teil und brachten vielfältige Ideen und Perspektiven ein.

      Nach der Begrüßung von Moderatorin Isabelle Paul, den beiden Organisatorinnen der Veranstaltung und der stellvertretende Bürgermeisterin Silvia Godde tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, was Demokratie für sie persönlich bedeutet. Beim Demokratie-Basar-Bingo lernten sie verschiedene Projekte und die Menschen dahinter kennen. Im anschließenden Town-Hall-Format stand die Zukunft der Stadt im Mittelpunkt: Was braucht es, damit Herten 2027 demokratischer wird? Die Ergebnisse fließen in den Förderantrag der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ für das kommende Jahr ein.

      Für besondere Momente sorgten die Jugendlichen von Music connect, die zwei selbst geschriebene Songs präsentierten, sowie die Videos des Jugendforums unter dem Motto DAFÜR, unter dem in diesem Jahr auch die Interkulturelle Woche stand. Das Internationale Frauencafé übernahm die Verköstigung.


      DEMOKRATIEKONFERENZ IN HERTEN – GEMEINSAM DEMOKRATIE GESTALTEN

      Am 7. Oktober 2026 fand im Glashaus die diesjährige Demokratiekonferenz der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie Herten“ statt. Rund 75 Personen nahmen teil und brachten vielfältige Ideen und Perspektiven ein.

      Nach der Begrüßung von Moderatorin Isabelle Paul, den beiden Organisatorinnen der Veranstaltung und der stellvertretende Bürgermeisterin Silvia Godde tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, was Demokratie für sie persönlich bedeutet. Beim Demokratie-Basar-Bingo lernten sie verschiedene Projekte und die Menschen dahinter kennen. Im anschließenden Town-Hall-Format stand die Zukunft der Stadt im Mittelpunkt: Was braucht es, damit Herten 2027 demokratischer wird? Die Ergebnisse fließen in den Förderantrag der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ für das kommende Jahr ein.

      Für besondere Momente sorgten die Jugendlichen von Music connect, die zwei selbst geschriebene Songs präsentierten, sowie die Videos des Jugendforums unter dem Motto DAFÜR, unter dem in diesem Jahr auch die Interkulturelle Woche stand. Das Internationale Frauencafé übernahm die Verköstigung.


    • DAFÜR – INTERKULTURELLE WOCHE 2026 IN HERTEN

      Vom 27. September bis 4. Oktober 2026 fand bundesweit die Interkulturelle Woche statt. Das Motto lautete wie im vergangenen Jahr DAFÜR. Es forderte dazu auf, Haltung zu zeigen und sich klar für ein respektvolles und solidarisches FÜReinander einzusetzen.

      Mit einem vielseitigen Programm gestalteten in Herten der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und zahlreiche lokale Kooperationspartner*innen die Aktionswoche. Dazu gehörten unter anderem ein Vortrag über Freediving, ein Chansonkonzert der Arras-Freunde-Herten sowie kreative Aktionen und Projekte, in denen sich Jugendliche für demokratische Teilhabe, gesellschaftliche Werte und ein respektvolles Miteinander einsetzten. Einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema Angst und dem aktuellen gesellschaftlichen Wandel bot die Kunstperformance „Angst verdirbt den Charakter“ auf dem Antoniusplatz. Während eines luftartistischen Solos am Trapezseil verwickelte Julia Knaust das Publikum in ein Gespräch über Wahrnehmungen, Haltung und die Frage, wie sich Ängste wirksam überwinden lassen. Anschließend setzten rund hundert Hertener*innen mit einer Menschenkette rund um den Platz ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt und für Menschlichkeit 

      Zahlreiche Projekte der Interkulturellen Woche wurden gefördert von „Demokratie leben!“


      DAFÜR – INTERKULTURELLE WOCHE 2026 IN HERTEN

      Vom 27. September bis 4. Oktober 2026 fand bundesweit die Interkulturelle Woche statt. Das Motto lautete wie im vergangenen Jahr DAFÜR. Es forderte dazu auf, Haltung zu zeigen und sich klar für ein respektvolles und solidarisches FÜReinander einzusetzen.

      Mit einem vielseitigen Programm gestalteten in Herten der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und zahlreiche lokale Kooperationspartner*innen die Aktionswoche. Dazu gehörten unter anderem ein Vortrag über Freediving, ein Chansonkonzert der Arras-Freunde-Herten sowie kreative Aktionen und Projekte, in denen sich Jugendliche für demokratische Teilhabe, gesellschaftliche Werte und ein respektvolles Miteinander einsetzten. Einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema Angst und dem aktuellen gesellschaftlichen Wandel bot die Kunstperformance „Angst verdirbt den Charakter“ auf dem Antoniusplatz. Während eines luftartistischen Solos am Trapezseil verwickelte Julia Knaust das Publikum in ein Gespräch über Wahrnehmungen, Haltung und die Frage, wie sich Ängste wirksam überwinden lassen. Anschließend setzten rund hundert Hertener*innen mit einer Menschenkette rund um den Platz ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt und für Menschlichkeit 

      Zahlreiche Projekte der Interkulturellen Woche wurden gefördert von „Demokratie leben!“


    • FORTBILDUNG: KONFLIKTFÄHIG, HALTUNGSSICHER, TEAMFÄHIG

      Am 6. und 13. Juli 2026 bot die „Partnerschaft für Demokratie Herten“ eine Fortbildung für pädagogische Fachkräfte zum Thema „Konfliktfähig, haltungssicher, teamfähig“ an. Gegenstand des zweitägigen Workshops nach der Demokratie-Fitness- und Betzavta-Methode (Adam Institute, Jerusalem) war eine Reflexion auf den persönlichen Umgang mit Vielfalt, Ambivalenzen und Konfliktsituationen sowie die Stärkung der demokratischen Handlungskompetenz im beruflichen Kontext. Geleitet wurde die Fortbildung, an der 13 Personen teilnahmen, von Isabelle Paul. Als Trainerin für Demokratie und Partizipation unterstützt die Politikwissenschaftlerin Organisationen und Teams, demokratische Werte in ihrer Arbeit zu verankern.

      Die Fortbildung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      FORTBILDUNG: KONFLIKTFÄHIG, HALTUNGSSICHER, TEAMFÄHIG

      Am 6. und 13. Juli 2026 bot die „Partnerschaft für Demokratie Herten“ eine Fortbildung für pädagogische Fachkräfte zum Thema „Konfliktfähig, haltungssicher, teamfähig“ an. Gegenstand des zweitägigen Workshops nach der Demokratie-Fitness- und Betzavta-Methode (Adam Institute, Jerusalem) war eine Reflexion auf den persönlichen Umgang mit Vielfalt, Ambivalenzen und Konfliktsituationen sowie die Stärkung der demokratischen Handlungskompetenz im beruflichen Kontext. Geleitet wurde die Fortbildung, an der 13 Personen teilnahmen, von Isabelle Paul. Als Trainerin für Demokratie und Partizipation unterstützt die Politikwissenschaftlerin Organisationen und Teams, demokratische Werte in ihrer Arbeit zu verankern.

      Die Fortbildung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • TAG DER VIELFALT

      Bei strahlenden Sonnenschein verwandelte sich am 21. Mai 2026 die Ewaldstraße in der Innenstadt in eine lebendige und farbenfrohe Festmeile. Rund 150 Hertener*innen besuchten den „Tag der Vielfalt“, zu dem das Förderwerk Herten e. V., das Haus der Kulturen, die Stadt Herten, der Verein der Waldritter und der Treffpunkt Vielfalt – Frauen im Dialog eingeladen hatten. Das Publikum erlebte einen Nachmittag voller Begegnungen, Musik und gemeinsamen Aktionen. Es wurde gesungen und getanzt. An einem Infotisch luden der "Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie" gemeinsam mit dem Haus der Kulturen und der "Partnerschaft für Demokratie Herten" zu zwanglosen Gesprächen und einem Gewinnspiel ein. Zum Abschluss des Festes nahmen alle Gäste an einer langen Tafel Platz. Bei selbst mitgebrachten Speisen und Getränken entstand ein lebendiges Miteinander, das die ganze Vielfalt der Hertener Stadtgesellschaft zum Ausdruck brachte.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von "Demokratie leben!"


      TAG DER VIELFALT

      Bei strahlenden Sonnenschein verwandelte sich am 21. Mai 2026 die Ewaldstraße in der Innenstadt in eine lebendige und farbenfrohe Festmeile. Rund 150 Hertener*innen besuchten den „Tag der Vielfalt“, zu dem das Förderwerk Herten e. V., das Haus der Kulturen, die Stadt Herten, der Verein der Waldritter und der Treffpunkt Vielfalt – Frauen im Dialog eingeladen hatten. Das Publikum erlebte einen Nachmittag voller Begegnungen, Musik und gemeinsamen Aktionen. Es wurde gesungen und getanzt. An einem Infotisch luden der "Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie" gemeinsam mit dem Haus der Kulturen und der "Partnerschaft für Demokratie Herten" zu zwanglosen Gesprächen und einem Gewinnspiel ein. Zum Abschluss des Festes nahmen alle Gäste an einer langen Tafel Platz. Bei selbst mitgebrachten Speisen und Getränken entstand ein lebendiges Miteinander, das die ganze Vielfalt der Hertener Stadtgesellschaft zum Ausdruck brachte.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von "Demokratie leben!"


    • TOLERANZ IST BUNT – STREET ART FÜR VIELFALT UND RESPEKT

      Am 29. und 30. April 2026 setzten sich 15 Schüler*innen der Achtenbeckschule im Rahmen eines Graffiti-Projekts mit den Themen menschliche Vielfalt, Respekt und demokratischem Miteinander auseinander. Eingeleitet wurden die Projekttage durch themenbezogene Gruppengespräche, Diskussionen und kreative Planungsphasen, moderiert von den Lehrkräften und Sozialarbeitenden der Schule. Anschließend wurden die erarbeiteten Inhalte kreativ umgesetzt. Unter der künstlerischen Leitung von More than Words entwickelten die Schüler*innen geeignete bildliche Darstellungen, erlernten die Technik des Sprühens und setzten ihre Entwürfe auf Leinwänden eigenständig um.

      Durch das Projekt erhielten Jugendliche die Möglichkeit, zentrale soziale und gesellschaftliche Werte wie Vielfalt, Respekt und Demokratie kennenzulernen, gemeinsam zu diskutieren und künstlerisch zu visualisieren. Gleichzeitig förderte das Projekt die handwerklichen Fähigkeiten und stärkte durch den Selbstausdruck die Persönlichkeit. Zum Abschluss der Projekttage wurden die Werke in der Schule präsentiert.

      Das Projekt wurde gefördert von "Demokratie leben!"


      TOLERANZ IST BUNT – STREET ART FÜR VIELFALT UND RESPEKT

      Am 29. und 30. April 2026 setzten sich 15 Schüler*innen der Achtenbeckschule im Rahmen eines Graffiti-Projekts mit den Themen menschliche Vielfalt, Respekt und demokratischem Miteinander auseinander. Eingeleitet wurden die Projekttage durch themenbezogene Gruppengespräche, Diskussionen und kreative Planungsphasen, moderiert von den Lehrkräften und Sozialarbeitenden der Schule. Anschließend wurden die erarbeiteten Inhalte kreativ umgesetzt. Unter der künstlerischen Leitung von More than Words entwickelten die Schüler*innen geeignete bildliche Darstellungen, erlernten die Technik des Sprühens und setzten ihre Entwürfe auf Leinwänden eigenständig um.

      Durch das Projekt erhielten Jugendliche die Möglichkeit, zentrale soziale und gesellschaftliche Werte wie Vielfalt, Respekt und Demokratie kennenzulernen, gemeinsam zu diskutieren und künstlerisch zu visualisieren. Gleichzeitig förderte das Projekt die handwerklichen Fähigkeiten und stärkte durch den Selbstausdruck die Persönlichkeit. Zum Abschluss der Projekttage wurden die Werke in der Schule präsentiert.

      Das Projekt wurde gefördert von "Demokratie leben!"


    • INTERNATIONALE WOCHEN GEGEN RASSISMUS

      Vom  16. bis 29. März 2026 fanden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Motto der seit 1979 weltweit stattfindenden Wochen lautete in diesem Jahr "100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassimus und Rechtsextremismus“. Mit verschiedenen Veranstaltungen setzte auch Herten ein deutliches Zeichen für ein tolerantes und friedliches Miteinander.

      UNSER SCHMERZ IST UNSERE KRAFT

      Ihre Väter wurden von Rechtsterroristen des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordet. Über Nacht veränderte sich das Leben von Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık. Darüber haben die beiden Frauen mit Unterstützung der Journalistin Christine Werner ein Buch verfasst. Am 17. März 2026 kamen Gamze Kubaşık und Christine Werner zu einer Lesung ins Bürgerhaus in Herten-Süd. Rund 30 Hertener*innen besuchten die Veranstaltung und kamen anschließend mit den Autorinnen ins Gespräch. Eingeladen hatten das Kommunale Integrationszentrum im Kreis Recklinghausen und die Partnerschaft für Demokratie Herten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ali Şirin, u. a. Aktiver im Bündnis Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich Dortmund. Bereits am Morgen lasen die beiden Frauen in der Martin-Luther-Europaschule. Rund 70 Schüler*innen hörten aufmerksam zu.

      Semiya war vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei, die die NSU-Morde lange Zeit in der türkischen Community verortete („Döner-Morde“), und das Desinteresse der Öffentlichkeit trafen sie mit voller Wucht. In ihrem Buch schildern sie, wie sie die erschütternden Geschehnisse erlebt und wie sie die Morde aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch, wie sie miteinander eine ungeheure Kraft entwickeln konnten, die sie bis heute immer weiter kämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung.


      INTERNATIONALE WOCHEN GEGEN RASSISMUS

      Vom  16. bis 29. März 2026 fanden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Motto der seit 1979 weltweit stattfindenden Wochen lautete in diesem Jahr "100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassimus und Rechtsextremismus“. Mit verschiedenen Veranstaltungen setzte auch Herten ein deutliches Zeichen für ein tolerantes und friedliches Miteinander.

      UNSER SCHMERZ IST UNSERE KRAFT

      Ihre Väter wurden von Rechtsterroristen des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordet. Über Nacht veränderte sich das Leben von Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık. Darüber haben die beiden Frauen mit Unterstützung der Journalistin Christine Werner ein Buch verfasst. Am 17. März 2026 kamen Gamze Kubaşık und Christine Werner zu einer Lesung ins Bürgerhaus in Herten-Süd. Rund 30 Hertener*innen besuchten die Veranstaltung und kamen anschließend mit den Autorinnen ins Gespräch. Eingeladen hatten das Kommunale Integrationszentrum im Kreis Recklinghausen und die Partnerschaft für Demokratie Herten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ali Şirin, u. a. Aktiver im Bündnis Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich Dortmund. Bereits am Morgen lasen die beiden Frauen in der Martin-Luther-Europaschule. Rund 70 Schüler*innen hörten aufmerksam zu.

      Semiya war vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei, die die NSU-Morde lange Zeit in der türkischen Community verortete („Döner-Morde“), und das Desinteresse der Öffentlichkeit trafen sie mit voller Wucht. In ihrem Buch schildern sie, wie sie die erschütternden Geschehnisse erlebt und wie sie die Morde aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch, wie sie miteinander eine ungeheure Kraft entwickeln konnten, die sie bis heute immer weiter kämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung.


    • AKTIONSTAG GEGEN RASSISMUS

      Am 23. März 2026 fand im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vor dem Rathaus ein Aktionstag gegen Rassismus statt. Gestaltet wurde der Tag vom Jugendforum der "Partnerschaft für Demokratie Herten" gemeinsam mit Schüler*innen von Hertens weiterführenden Schulen. Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Fred Toplak. Rund 450 Gäste genossen ein vielfältiges Informations-, Aktions- und Kreativangebot mit Gesang, Tanz, Poetry-Slam, einer Fotoaktion und vielem mehr. Am Ende des Vormittags setzten hundert mit Helium gefüllt Ballons ein weithin sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      AKTIONSTAG GEGEN RASSISMUS

      Am 23. März 2026 fand im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vor dem Rathaus ein Aktionstag gegen Rassismus statt. Gestaltet wurde der Tag vom Jugendforum der "Partnerschaft für Demokratie Herten" gemeinsam mit Schüler*innen von Hertens weiterführenden Schulen. Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Fred Toplak. Rund 450 Gäste genossen ein vielfältiges Informations-, Aktions- und Kreativangebot mit Gesang, Tanz, Poetry-Slam, einer Fotoaktion und vielem mehr. Am Ende des Vormittags setzten hundert mit Helium gefüllt Ballons ein weithin sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • SPUREN IN HERTEN 1933 – 1945

      Die Initiator*innen des Projekts „Gedankplatten und -orte in Herten“ haben eine smartphonetaugliche App entwickelt, die einen virtuellen Stadtrundgang durch die Zeit des Nationalsozialismus ermöglicht. Vorgestellt werden Orte jüdischen Lebens, Orte, die an Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter*innen erinnern, sowie Orte nationalsozialistischer Herrschaft. Die Vielfalt von Spuren der NS-Zeit in Herten wird verdeutlicht. Darüber hinaus bietet die App kompakte Hintergrundinformationen zum Verständnis des historisch-politischen Zusammenhangs. Inhaltlich ist die App ein weiterer Baustein der seit vielen Jahren in Herten gepflegten Erinnerungskultur. Zur App geht es hier: https://www.spuren-in-herten.de/


      SPUREN IN HERTEN 1933 – 1945

      Die Initiator*innen des Projekts „Gedankplatten und -orte in Herten“ haben eine smartphonetaugliche App entwickelt, die einen virtuellen Stadtrundgang durch die Zeit des Nationalsozialismus ermöglicht. Vorgestellt werden Orte jüdischen Lebens, Orte, die an Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter*innen erinnern, sowie Orte nationalsozialistischer Herrschaft. Die Vielfalt von Spuren der NS-Zeit in Herten wird verdeutlicht. Darüber hinaus bietet die App kompakte Hintergrundinformationen zum Verständnis des historisch-politischen Zusammenhangs. Inhaltlich ist die App ein weiterer Baustein der seit vielen Jahren in Herten gepflegten Erinnerungskultur. Zur App geht es hier: https://www.spuren-in-herten.de/


    • HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Schon seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Aus diesem Anlass haben die Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und einen Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt


      HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Schon seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Aus diesem Anlass haben die Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und einen Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt