• Aktuelles & Termine

      Aktuelles & Termine

    • AUSSTELLUNG IM DEMOKRATIEFENSTER  – TODESOPFER RECHTER GEWALT

      Foto (c) Kathrin Wolf

      Vom 2. bis zum 29. Dezember 2021 ist die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1900 in Deutschland“ im Demokratiefenster zu sehen. Die Ausstellung beginnt an der Vitusstraße und geht dann rechts weiter zur Ewaldstr. 9-11. Am 14. Dezember werden die Schautafeln getauscht, dann kann der zweite Teil der Ausstellung betrachtet werden. 

      Die Wanderausstellung, die von der Künstlerin Rebecca Forner gestaltet wurde, porträtiert Menschen, die getötet wurden, weil für sie im rechten Weltbild der Täter*innen kein Platz war; manche, weil sie den Mut hatten, Naziparolen zu widersprechen. Von vielen Toten wurde nie ein Foto veröffentlicht, von manchen nicht einmal der Name. Mit der Ausstellung setzen die Initiatoren des Demokratiefensters ein Zeichen gegen das Verdrängen und Relativieren von rechter Gewalt. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Integrationsagenturen im Haus der Kulturen und der Waldritter e. V. Sie wird unterstützt von „Demokratie leben!“

      Foto (c) Kathrin Wolf


      JUBILÄUMSJAHR 2021: 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

      Seit mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Deutschland. Im Jahr 321 erwähnte ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin erstmals eine jüdische Gemeinde in Köln. Die Verordnung legte fest, dass Juden städtische Ämter in der Kölner Stadtverwaltung bekleiden durften. Dieses Dokument ist Grundlage für das Jubiläum, das 2021 bundesweit mit zahlreichen Veranstaltungen begangen wird. Schirmherr des Jubiläumsjahres ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

      Ziel des Festjahres ist es, ein lebendiges, vielfältiges jüdisches Leben in Deutschland zu feiern, die lange und wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland darzustellen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten unterstützt das Jubiläumsjahr mit zahlreichen Bildungs- und Kulturangeboten.
      Den Flyer zu den Hertener Veranstaltungen finden Sie hier: 1700 Jahre juedisches Leben_Programm.pdf

      AUSSTELLUNG IM DEMOKRATIEFENSTER  – TODESOPFER RECHTER GEWALT

      Foto (c) Kathrin Wolf

      Vom 2. bis zum 29. Dezember 2021 ist die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1900 in Deutschland“ im Demokratiefenster zu sehen. Die Ausstellung beginnt an der Vitusstraße und geht dann rechts weiter zur Ewaldstr. 9-11. Am 14. Dezember werden die Schautafeln getauscht, dann kann der zweite Teil der Ausstellung betrachtet werden. 

      Die Wanderausstellung, die von der Künstlerin Rebecca Forner gestaltet wurde, porträtiert Menschen, die getötet wurden, weil für sie im rechten Weltbild der Täter*innen kein Platz war; manche, weil sie den Mut hatten, Naziparolen zu widersprechen. Von vielen Toten wurde nie ein Foto veröffentlicht, von manchen nicht einmal der Name. Mit der Ausstellung setzen die Initiatoren des Demokratiefensters ein Zeichen gegen das Verdrängen und Relativieren von rechter Gewalt. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Integrationsagenturen im Haus der Kulturen und der Waldritter e. V. Sie wird unterstützt von „Demokratie leben!“

      Foto (c) Kathrin Wolf


      JUBILÄUMSJAHR 2021: 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

      Seit mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Deutschland. Im Jahr 321 erwähnte ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin erstmals eine jüdische Gemeinde in Köln. Die Verordnung legte fest, dass Juden städtische Ämter in der Kölner Stadtverwaltung bekleiden durften. Dieses Dokument ist Grundlage für das Jubiläum, das 2021 bundesweit mit zahlreichen Veranstaltungen begangen wird. Schirmherr des Jubiläumsjahres ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

      Ziel des Festjahres ist es, ein lebendiges, vielfältiges jüdisches Leben in Deutschland zu feiern, die lange und wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland darzustellen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten unterstützt das Jubiläumsjahr mit zahlreichen Bildungs- und Kulturangeboten.
      Den Flyer zu den Hertener Veranstaltungen finden Sie hier: 1700 Jahre juedisches Leben_Programm.pdf

    • DER LETZTE RABBINER IN RECKLINGHAUSEN – VORTRAG MIT BILDERN

      Die Synagoge in Recklinghausen vor 1938

      Der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz, ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Zu diesem Anlass berichtet Gerda E. H. Koch, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen, am 28. Januar 2022, um 17.30 Uhr über den letzten Rabbiner von Recklinghausen. Veranstaltungsort ist der Kaminraum der VHS Herten. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Es gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung.

      Dr. Selig Auerbach war der letzte Rabbiner einer bedeutenden Rabbiner-Familie, die seit Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum ansässig war. Aufgewachsen in Hamburg, studierte er in Marburg, Berlin und Würzburg, promovierte 1933 zum Dr. phil. Zuvor schloss er seine Ausbildung zum Rabbiner ab. 1934 wurde Auerbach Rabbiner in Recklinghausen. Als Folge der Progromnacht musste er mit seiner Frau Hilda (geb. Fromm) und der eineinhalbjährigen Tochter Hanna Ende 1938 Deutschland fluchtartig verlassen.

      DER LETZTE RABBINER IN RECKLINGHAUSEN – VORTRAG MIT BILDERN

      Die Synagoge in Recklinghausen vor 1938

      Der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz, ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Zu diesem Anlass berichtet Gerda E. H. Koch, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen, am 28. Januar 2022, um 17.30 Uhr über den letzten Rabbiner von Recklinghausen. Veranstaltungsort ist der Kaminraum der VHS Herten. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Es gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung.

      Dr. Selig Auerbach war der letzte Rabbiner einer bedeutenden Rabbiner-Familie, die seit Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum ansässig war. Aufgewachsen in Hamburg, studierte er in Marburg, Berlin und Würzburg, promovierte 1933 zum Dr. phil. Zuvor schloss er seine Ausbildung zum Rabbiner ab. 1934 wurde Auerbach Rabbiner in Recklinghausen. Als Folge der Progromnacht musste er mit seiner Frau Hilda (geb. Fromm) und der eineinhalbjährigen Tochter Hanna Ende 1938 Deutschland fluchtartig verlassen.


    • IM ABSEITS. JÜDISCHE SCHICKSALE IM DEUTSCHEN FUßBALL
      Eine Sonderausstellung des Deutschen Fußballmuseums im Glashaus

      Anlässlich des Festjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat das Deutsche Fußballmuseum eine Wanderausstellung konzipiert. Vorgestellt werden die Lebensgeschichten von elf jüdischen Fußballspielern, die unter den Nationalsozialisten dramatische Brüche erlebten. Bis zur Machtergreifung im Januar 1933 waren Juden fester Bestandteil der nationalen Fußballkultur. Doch bereits im April 1933 erklärte der DFB „Angehörige der jüdischen Rasse (...) für nicht tragbar.“ Knapp vier Wochen lang war die Sonderausstellung, die am 5. November 2021 von u. a. Manuel Neukirchner, dem Leiter des Deutschen Fußballmuseums eröffnet wurde, im Hertener Glashaus zu Gast. Als besonderen Service betreuten Schüler*innen-Scouts der Rosa-Parks-Schule die Ausstellung und boten Führungen an, die von zahlreichen Schulklassen in Anspruch genommen wurden. Besucher*innen ohne Führung konnten über QR-Codes auf den Plakat-Stellwänden weiterführende Infos abrufen.


      IM ABSEITS. JÜDISCHE SCHICKSALE IM DEUTSCHEN FUßBALL
      Eine Sonderausstellung des Deutschen Fußballmuseums im Glashaus

      Anlässlich des Festjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat das Deutsche Fußballmuseum eine Wanderausstellung konzipiert. Vorgestellt werden die Lebensgeschichten von elf jüdischen Fußballspielern, die unter den Nationalsozialisten dramatische Brüche erlebten. Bis zur Machtergreifung im Januar 1933 waren Juden fester Bestandteil der nationalen Fußballkultur. Doch bereits im April 1933 erklärte der DFB „Angehörige der jüdischen Rasse (...) für nicht tragbar.“ Knapp vier Wochen lang war die Sonderausstellung, die am 5. November 2021 von u. a. Manuel Neukirchner, dem Leiter des Deutschen Fußballmuseums eröffnet wurde, im Hertener Glashaus zu Gast. Als besonderen Service betreuten Schüler*innen-Scouts der Rosa-Parks-Schule die Ausstellung und boten Führungen an, die von zahlreichen Schulklassen in Anspruch genommen wurden. Besucher*innen ohne Führung konnten über QR-Codes auf den Plakat-Stellwänden weiterführende Infos abrufen.


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      RUNDGANG ZU DEN GEDENKPLATTEN IN DER HERTENER INNENSTADT

      Lange lebten Familien mit jüdischer und christlicher Religion in respektvoller Gemeinschaft in Herten. Jüdische Menschen waren als geachtete Kaufleute, als Arzt oder Haushaltshilfe tätig. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus waren ständige Bedrohungen und Anfeindungen an der Tagesordnung. Als die Nazis die Macht übernahmen, konnte das Schreckensregime ungehindert Hertener Bürger*innen deportieren und ermorden. Zur Erinnerung an politisch und religiös Verfolgte, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter oder an Orte der NS-Herrschaft sind im Hertener Stadtgebiet Gedenkplatten eingelassen. Am Sonntag, 14. November 2021 führte ein Rundgang unter Leitung von Barbara Keimer zu den Gedenkorten. Acht Bürger*innen verfolgten aufmerksam ihre Erläuterungen.


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      RUNDGANG ZU DEN GEDENKPLATTEN IN DER HERTENER INNENSTADT

      Lange lebten Familien mit jüdischer und christlicher Religion in respektvoller Gemeinschaft in Herten. Jüdische Menschen waren als geachtete Kaufleute, als Arzt oder Haushaltshilfe tätig. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus waren ständige Bedrohungen und Anfeindungen an der Tagesordnung. Als die Nazis die Macht übernahmen, konnte das Schreckensregime ungehindert Hertener Bürger*innen deportieren und ermorden. Zur Erinnerung an politisch und religiös Verfolgte, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter oder an Orte der NS-Herrschaft sind im Hertener Stadtgebiet Gedenkplatten eingelassen. Am Sonntag, 14. November 2021 führte ein Rundgang unter Leitung von Barbara Keimer zu den Gedenkorten. Acht Bürger*innen verfolgten aufmerksam ihre Erläuterungen.


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND: GEDENKEN AN DIE POGROMNACHT 1938

      Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet und geschändet, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, es gab zahlreiche Verhaftungen, Menschen wurden ermordet. Diese Nacht war der Beginn des größten und schlimmsten Völkermordes in der Geschichte der Menschheit. „Auch in Herten war der 9. November ein dunkler Tag in der Geschichte“, mahnte der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Grunwald zu Beginn der Gedenkveran-staltung im Glaubensquartier, zu der der Arbeitskreis Gedenkkultur eingeladen hatte. Rund 50 Hertener*innen nahmen hieran teil. Nach der Rede von Mitorganisator Peter Kitzel-Kohn ging es weiter in die Richterstraße, wo einst die jüdische Familie Leyde gelebt hat. Hier erinnerte Gerd Roth, Vorsitzender des Fußballvereins BW Westfalia Langenbochum, an das Leid der Familie, die im KZ Auschwitz ermordet wurde. Schlusspunkt des Gedenkens war die Comeniusschule. Hier hatten Schüler*innen der 4. Klassen einen „Engel der Kulturen“ auf den Schulhof gemalt – als Symbol des friedlichen Zusammenlebens aller Kulturen und Religionen.


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND: GEDENKEN AN DIE POGROMNACHT 1938

      Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet und geschändet, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, es gab zahlreiche Verhaftungen, Menschen wurden ermordet. Diese Nacht war der Beginn des größten und schlimmsten Völkermordes in der Geschichte der Menschheit. „Auch in Herten war der 9. November ein dunkler Tag in der Geschichte“, mahnte der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Grunwald zu Beginn der Gedenkveran-staltung im Glaubensquartier, zu der der Arbeitskreis Gedenkkultur eingeladen hatte. Rund 50 Hertener*innen nahmen hieran teil. Nach der Rede von Mitorganisator Peter Kitzel-Kohn ging es weiter in die Richterstraße, wo einst die jüdische Familie Leyde gelebt hat. Hier erinnerte Gerd Roth, Vorsitzender des Fußballvereins BW Westfalia Langenbochum, an das Leid der Familie, die im KZ Auschwitz ermordet wurde. Schlusspunkt des Gedenkens war die Comeniusschule. Hier hatten Schüler*innen der 4. Klassen einen „Engel der Kulturen“ auf den Schulhof gemalt – als Symbol des friedlichen Zusammenlebens aller Kulturen und Religionen.


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      DIE SCHONZEIT IST VORBEI – LESUNG MIT JUNA GROSSMANN

      Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte und beobachtet seit Jahren, wie offene judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter werden, bedrohlicher. In ihrem Buch "Die Schonzeit ist vorbei" schildert die jüdische Deutsche das Leben unter diesem perma-nenten antisemitischen Beschuss, berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte, und davon, wie sie eines Tages merkte, dass auch sie mittlerweile auf gepackten Koffern lebt, bereit zur Flucht vor dem Hass. Weil sie sich damit nicht abfinden will, geht sie in die Öffentlichkeit und appelliert an die Mitbürger*innen: „Steht zu uns, helft uns, greift ein! Denn auch für euch ist die Schonzeit vorbei.“
      Am 9. November kam sie ins Glashaus, wo sie interessierten Bürger*innen ihr Buch vorstellte. Am nächsten Morgen war sie in der Martin-Luther-Schule zu Gast. Rund 35 Schüler*innen verfolgten aufmerksam der Lesung.


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      DIE SCHONZEIT IST VORBEI – LESUNG MIT JUNA GROSSMANN

      Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte und beobachtet seit Jahren, wie offene judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter werden, bedrohlicher. In ihrem Buch "Die Schonzeit ist vorbei" schildert die jüdische Deutsche das Leben unter diesem perma-nenten antisemitischen Beschuss, berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte, und davon, wie sie eines Tages merkte, dass auch sie mittlerweile auf gepackten Koffern lebt, bereit zur Flucht vor dem Hass. Weil sie sich damit nicht abfinden will, geht sie in die Öffentlichkeit und appelliert an die Mitbürger*innen: „Steht zu uns, helft uns, greift ein! Denn auch für euch ist die Schonzeit vorbei.“
      Am 9. November kam sie ins Glashaus, wo sie interessierten Bürger*innen ihr Buch vorstellte. Am nächsten Morgen war sie in der Martin-Luther-Schule zu Gast. Rund 35 Schüler*innen verfolgten aufmerksam der Lesung.


    • HERTENER GESPRÄCHE – DEMOKRATIE LEBEN: LOKAL, GLOBAL, JUNG UND ENGAGIERT
      Ein Jahr nach der Kommunalwahl – ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Müller

      Ab sofort finden die renommierten „Hertener Gespräche“ als Kooperation von „Vest erleben“, VHS und dem Bundesprojekt „Demokratie leben!“ statt. Wichtige Themen zu Demokratie und Gesellschaft werden drei Mal im Jahr an drei unterschiedlichen Orten mit drei Schwerpunkten vorgestellt. Den Anfang machte am 4. Oktober 2021 ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Müller. Welche erste Bilanz ist ein Jahr nach der Kommunalwahl zu ziehen? Was hat sich verändert? Was war anders als die Vorstellung beim Start? Die Veranstaltung wurde moderiert von Stefan Prott (Vest erleben) und Gabi Trapp (VHS).

      Die Reihe wird unterstützt durch den rdn-Verlag, die Sparkasse Vest Recklinghausen und „Demokratie leben!“


      HERTENER GESPRÄCHE – DEMOKRATIE LEBEN: LOKAL, GLOBAL, JUNG UND ENGAGIERT
      Ein Jahr nach der Kommunalwahl – ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Müller

      Ab sofort finden die renommierten „Hertener Gespräche“ als Kooperation von „Vest erleben“, VHS und dem Bundesprojekt „Demokratie leben!“ statt. Wichtige Themen zu Demokratie und Gesellschaft werden drei Mal im Jahr an drei unterschiedlichen Orten mit drei Schwerpunkten vorgestellt. Den Anfang machte am 4. Oktober 2021 ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Müller. Welche erste Bilanz ist ein Jahr nach der Kommunalwahl zu ziehen? Was hat sich verändert? Was war anders als die Vorstellung beim Start? Die Veranstaltung wurde moderiert von Stefan Prott (Vest erleben) und Gabi Trapp (VHS).

      Die Reihe wird unterstützt durch den rdn-Verlag, die Sparkasse Vest Recklinghausen und „Demokratie leben!“


    • INTERKULTURELLE WOCHE IN HERTEN

      „Offen geht“ hieß in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Woche, die vom  25. September bis 2. Oktober 2021 bundesweit stattfand. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen in Herten stand die Solidarität mit den Menschen in Afghanistan. Den Anfang machte am 28. September 2021 der Film „Drachenläufer“, eine Geschichte über Kindheit und Freundschaft in Afghanistan. Veranstaltungsort war die St.-Josef-Kirche in Herten-Süd. Eine Wiederholung gab es am 30. September im Kreativ.Kampus in der Ewaldstraße. Abschluss der Woche war am
      1. Oktober 2021 eine Menschenkette durch die Innenstadt als Zeichen für mehr Menschlichkeit und Toleranz. Während der Veranstaltung, an der 200 Hertener*innen teilnahmen, wurden Spendengelder für die besonders unter der Unterdrückung leidenden Frauen in Afghanistan gesammelt. Der Erlös von 377 Euro ging an die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale e. V.


      INTERKULTURELLE WOCHE IN HERTEN

      „Offen geht“ hieß in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Woche, die vom  25. September bis 2. Oktober 2021 bundesweit stattfand. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen in Herten stand die Solidarität mit den Menschen in Afghanistan. Den Anfang machte am 28. September 2021 der Film „Drachenläufer“, eine Geschichte über Kindheit und Freundschaft in Afghanistan. Veranstaltungsort war die St.-Josef-Kirche in Herten-Süd. Eine Wiederholung gab es am 30. September im Kreativ.Kampus in der Ewaldstraße. Abschluss der Woche war am
      1. Oktober 2021 eine Menschenkette durch die Innenstadt als Zeichen für mehr Menschlichkeit und Toleranz. Während der Veranstaltung, an der 200 Hertener*innen teilnahmen, wurden Spendengelder für die besonders unter der Unterdrückung leidenden Frauen in Afghanistan gesammelt. Der Erlös von 377 Euro ging an die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale e. V.


    • INTERNATIONALER TAG DER DEMOKRATIE IN HERTEN

      2007 wurde der 15. September von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Demokratie erklärt. Das Ziel des Tages sind die Förderung und Verteidigung der Grundsätze der Demokratie. Aus diesem Anlass stellten Mitglieder des Jugendforums von „Demokratie leben!“ Hertens Bürgermeister Matthias Müller einige Fragen. Zum Interview geht es hier .

      Am selben Tag führte die Partnerschaft für Demokratie in Herten einen Demokratie-Workshop in der Rosa Parks Schule mit zwei elften Klassen durch. Die Leiterinnen der beiden Koordinierungs- und Fachstellen und Andrea Müller (Supervisor, Coach sowie Rechtsextremismus- und Rassismus-Experte) tauschten sich gemeinsam mit den Schüler*innen über die Grundlagen der Demokratie aus und besprachen die Geschichte unseres Grundgesetzes und der Menschenrechte. Über Fragen wie z. B. „Bist Du ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft?“ und „Sollten Frauen im Fußball genauso viel wie Männer verdienen?“ wurde ausgiebig diskutiert.


      INTERNATIONALER TAG DER DEMOKRATIE IN HERTEN

      2007 wurde der 15. September von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Demokratie erklärt. Das Ziel des Tages sind die Förderung und Verteidigung der Grundsätze der Demokratie. Aus diesem Anlass stellten Mitglieder des Jugendforums von „Demokratie leben!“ Hertens Bürgermeister Matthias Müller einige Fragen. Zum Interview geht es hier .

      Am selben Tag führte die Partnerschaft für Demokratie in Herten einen Demokratie-Workshop in der Rosa Parks Schule mit zwei elften Klassen durch. Die Leiterinnen der beiden Koordinierungs- und Fachstellen und Andrea Müller (Supervisor, Coach sowie Rechtsextremismus- und Rassismus-Experte) tauschten sich gemeinsam mit den Schüler*innen über die Grundlagen der Demokratie aus und besprachen die Geschichte unseres Grundgesetzes und der Menschenrechte. Über Fragen wie z. B. „Bist Du ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft?“ und „Sollten Frauen im Fußball genauso viel wie Männer verdienen?“ wurde ausgiebig diskutiert.


    • GEDENKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG

      Anlässlich des Antikriegstags am 1. September luden der Deutsche Gewerk-schaftsbund, das Bündnis „Herten ist bunt“ und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten zu einer Gedenkveranstaltung ein. Veranstaltungsort war die Stele „Sagt Nein!“ an der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Scherlebeck. Nach Grußworten von Hertens Bürgermeister Matthias Müller und Thomas Prinz, dem Vorsitzen-den des DGB Herten, erinnerten die Veranstalter*innen mit Gedichten und Musik an die Gräuel des 2. Weltkriegs, die es für immer zu verhindern gilt. 


      GEDENKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG

      Anlässlich des Antikriegstags am 1. September luden der Deutsche Gewerk-schaftsbund, das Bündnis „Herten ist bunt“ und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten zu einer Gedenkveranstaltung ein. Veranstaltungsort war die Stele „Sagt Nein!“ an der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Scherlebeck. Nach Grußworten von Hertens Bürgermeister Matthias Müller und Thomas Prinz, dem Vorsitzen-den des DGB Herten, erinnerten die Veranstalter*innen mit Gedichten und Musik an die Gräuel des 2. Weltkriegs, die es für immer zu verhindern gilt. 


    • HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Inzwischen wurden von den Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und ein Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt


      HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Inzwischen wurden von den Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und ein Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt


    • SOCIAL DISTANCING VOR DEM HINTERGRUND SOZIALER AUSGRENZUNG –
      EIN AUFRÜTTELNDER DISKUSSIONSBEITRAG VON ADIS E. V.

      Auf den ersten Blick macht das Coronavirus alle gleich. Alle können sich anstecken und erkranken. Die Krise betrifft uns also alle. Doch betrifft sie uns alle gleich? adis e. V., Träger der professionellen Antidiskrimi-nierungsarbeit in der Region Tübingen/Reutlingen und Fachstelle zum Thema Diskriminierung in Baden-Württemberg, wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen (gesundheits-)politischen Diskussionen und Maßnahmen und kommt zu dem Schluss: Das Virus macht uns nicht gleicher. Es vergrößert bestehende Ungleichheiten. 

      Den vollständigen Text finden Sie hier .



      SOCIAL DISTANCING VOR DEM HINTERGRUND SOZIALER AUSGRENZUNG –
      EIN AUFRÜTTELNDER DISKUSSIONSBEITRAG VON ADIS E. V.

      Auf den ersten Blick macht das Coronavirus alle gleich. Alle können sich anstecken und erkranken. Die Krise betrifft uns also alle. Doch betrifft sie uns alle gleich? adis e. V., Träger der professionellen Antidiskrimi-nierungsarbeit in der Region Tübingen/Reutlingen und Fachstelle zum Thema Diskriminierung in Baden-Württemberg, wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen (gesundheits-)politischen Diskussionen und Maßnahmen und kommt zu dem Schluss: Das Virus macht uns nicht gleicher. Es vergrößert bestehende Ungleichheiten. 

      Den vollständigen Text finden Sie hier .