• Aktuelles & Termine

      Aktuelles & Termine

    • KANDIDAT*INNEN FÜR DEN BUNDESTAG STEHEN JUGENDFORUM REDE UND ANTWORT

      Das Jugendforum von Demokratie leben! lädt alle Bundestagskandidat*innen im Wahlkreis Recklinghausen (122) zu einem Interview ein. Die einstündigen Interviews werden einzeln geführt, der Fragenkatalog ist identisch. Für Michelle Balant vom Jugendforum ist es wichtig, „die Kandidat*innen und deren Ansichten auch zu jugend-spezifischen Themen kennenzulernen, um eine Wahl treffen zu können.“ Die Interviews werden aufgezeichnet und Ende August in den Sozialen Medien veröffentlicht. Drehtermin ist am 17. August 2021, von 11 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Herten-Süd. Anmeldungen der Kandidat*innen werden bis zum 6. August 2021 per E-Mail entgegen-genommen unter s.weissenberg@herten.de oder d.vahrenholt@haus-der-kulturen.de .

      Wer Interesse hat, beim Jugendforum mitzuarbeiten und sich für Demokratie und gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit einzusetzen, ist jederzeit willkommen.


      „Es ist meine Rache, dass ich in die Schulen gehe, dass ich den Menschen erzähle, was damals geschah, damit nie wieder so etwas passieren kann.“

       Foto: Renate TellgamnnZUM TOD VON ESTHER BEJARANO

      Die Mitarbeiterinnen von „Demokratie leben!“ trauern um Esther Bejarano. Am 10. Juli 2021 starb die Holocaust-Überlebende im Alter von 96 Jahren in Hamburg. Ihre Eltern wurden 1941 von den Nazis in Litauen umgebracht, sie selbst kam 1943 nach Auschwitz. Dort rettete ihr ein Platz im Mädchenorchester das Leben. Auch das KZ Ravensbrück überlebte sie. Auf dem sogenannten Todes-marsch gelang ihr die Flucht. 

      Nach der Befreiung 1945 wanderte Esther Bejarano nach Israel aus, heiratete, bekam zwei Kinder. Zurück in Deutschland engagierte sie sich seit den 1970er-Jahren gegen Alt- und Neonazis, schrieb Bücher und trat als Künstlerin auf. Unermüdlich berichtete sie als Zeitzeugin in Schulen und bei Veranstaltungen von den Gräueln der Nazizeit. „Ihr müsst wissen, was passiert ist, damit so etwas nie wieder geschieht.“ Mehrfach war die Mitbegrün-derin des Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) in Herten zu Gast. Zuletzt 2019, als sie in der Rosa-Parks-Schule aus ihrem Buch „Erinnerungen“ las. Gemeinsam mit ihrem Sohn Joram und Kutlu Yurtseven von der „Microphone Mafia“ ging es anschließend auf der Bühne weiter: Mit Liedern gegen Krieg, Hass und rechte Gewalt.

      „Wir sind froh, dass wir sie kennenlernen durften und sie Hertener Schüler*innen ihre bewegende Geschichte erzählt hat. Sie war eine starke Frau, die bis zum Schluss kämpfte gegen das Vergessen, gegen Rassismus und Antisemitismus.“

      Weiteres zu Leben und Wirken von Esther Bejarano unter https://www.zeit-und-zweitzeugen.de und https://www.die-letzten-zeugen.de/Esther-Bejarano-1924-2021 .

      Foto © Renate Tellgmann


      WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND – DEMOKRATIE LEBEN! STARTET KAMPAGNE ZUR BUNDESTAGSWAHL

      Zur Bundestagwahl am 26. September 2021 haben sich die lokalen Partnerschaften für Demokratie zu einer deutschlandweiten Kampagne zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Wählen ist entscheidend“ rufen sie alle Bürger*innen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Zum Einsatz kommen klassische Plakate, die im Stadtbild auftauchen, eine Social-Media- Kampagne auf Instagram und Facebook sowie die Grafik eines „Entscheidungsbaums“, der alles Wissenswerte rund um die Bundestagswahl aufzeigt, um Unentschiedenen den Weg zur Wahl zu erleichtern. Dabei wirbt die Kampagne, die bewusst barrierearm gestaltet wurde, nicht für einzelne Parteien, sondern informiert über Wahlrecht, Beteiligung und Demokratie.

      Ergänzt wird die Kampagne durch eine Vielzahl an kreativen und interaktiven Veranstaltungen vor Ort, wie z. B. digitale Werbeaktionen im öffentlichen Nahverkehr oder Sprühkreideaktionen. Unter dem Hashtag #waehlenistentscheidend werden diese lokalen Aktionen dann bundesweit sichtbar gemacht. 

      Folgen Sie der Kampagne auf Instagram @waehlen.ist.entscheidend und Facebook
      www.facebook.com/Wählen-ist-entscheidend-109309304664367 .


      AWO UNTERZEICHNET DIE HERTENER ERKLÄRUNG

      Im März 2020 unterzeichneten die ersten 80 Hertener*innen im Rahmen der 5. Demokratiekonferenz die Erklärung „Herten zeigt Haltung“. Eines ihrer Grundsätze lautet: „Leben in Frieden und Vielfalt“. Inzwischen haben über 2000 Bürger*innen, Institutionen und Vereine unterschrieben. Ihnen schließt sich nun auch die Arbeiter-wohlfahrt (AWO) an. Gemeinsam setzten AWO-Geschäftsführer Harry Junghans und dessen Stellvertreterin und designierte Nachfolgerin Melanie Queck ihre Unterschrift unter die Erklärung.

      Damit die Inhalte der Erklärung auch von allen AWO-Mitarbeiter*innen geteilt und gelebt werden, wird es „Haltungsschulungen“ geben, die dem Personal von Kitas und Offenem Ganztag den Rücken gegenüber demokratiefeindlichen Äußerungen und Verhaltensweisen stärken. Vorträge und Diskussionsveranstaltungen zum Thema Diskriminierung und Rassismus für die AWO-Mitarbeiter*innen des gesamten Unterbezirks Münsterland Recklinghausen sollen folgen.

      Wollen auch Sie ein kraftvolles Zeichen für Toleranz und Respekt, gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen? Die Erklärung  „Herten zeigt Haltung“ liegt an der Infotheke im Rathaus, im VHS-Haus, im Haus der Kulturen und in der AWO-Hauptgeschäftsstelle zur Unterschrift aus. Die Erklärung mit dem genauen Wortlaut zum Herunterladen finden Sie auch hier . Eine Fassung in einfacher Sprache finden Sie hier



      FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2021 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ am Freitag, 14. Mai zu einem Informationsstand vor dem Glashaus ein. Der Stand bot allen Interressierten neben Gesprächen jede Menge Informations-material. Am Abend fand eine Gesprächsrunde mit Renate Nöbe, Rita Ludwig, Pfarrer Norbert Mertens, Bürgermeister Matthias Müller und Stefanie Hasler zum Thema Homophobie und Transphobie statt. Die Veranstaltung fand coronabedingt digital statt. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Alexandra Mielke, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Herten.

      In Vorbereitung des Aktionstages hatte das Jugendforum von „Demokratie leben!“ im Stadtgebiet Zebrastreifen in den Farben des Regenbogens gesprüht - als ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz.


      EIN APFELBAUM ERINNERT AN DIE BEFREIUNG VOM NAZI-REGIME

      Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg und damit die Herrschaft des Nazi-Regimes. In Erinnerung an den Tag der Befreiung pflanzten am Samstag das Bündnis „Herten ist bunt“, die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)“ und „Demokratie leben!“ auf der Zeche Schlägel & Eisen einen Apfelbaum. Gepflanzt wurde die Sorte Korbiniansapfel KZ-3, benannt nach dem katholischen Pfarrer Korbinian Aigner (1885-1966). Aigner wurde 1941 von den Nazis in Dachau inhaftiert und musste Zwangsarbeit in der Landwirt-schaft leisten. Dort züchtete er die Sorten KZ-1 bis KZ-4. Wegen der Corona-Beschränkungen nahmen an der Pflanzaktion nur Gerd Lange vom VVN-BdA und Bürgermeister Matthias Müller teil. 

      Ein Video über die Aktion sehen Sie hier .

      Seit Jahren forderte die jüngst verstorbene Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland, Esther Bejarano, den 8. Mai zu einem Feiertag zu erklären. Lesen Sie hierzu auf der Website des Vereins mehr  .



      IN AKTION BLEIBEN – INITIATIVE ZEIGEN
      Neue Projektideen gesucht

      „Demokratie leben!“ möchte, dass Menschen trotz der durch Corona weiter eingeschränkten sozialen Kontakte „im Gespräch bleiben“. Es ruft Organisationen, Engagierte und Interessierte auf, neue Projektideen einzureichen, auch solche, die der veränderten Situation Rechnung tragen. Es gilt, neue Formen des sozialen Miteinanders, des Dialogs und der demokratischen Auseinandersetzung zu entwickeln – auch mit modernen technischen Möglichkeiten von Internet- und Social-Media-Angeboten.

      Gefördert werden Projekte, die zur Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft, zur Demokratie- und Toleranzerziehung, zur sozialen Integration, zu interkulturellem und interreligiösen Lernen und Zusammenleben, zur antirassistischen Bildungsarbeit, zur kulturellen und geschichtlichen Identität sowie zur Bekämpfung (rechts-) extremistischer Bestrebungen und Einstellungen beitragen. Besonders willkommen sind Anträge, die sich auf das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland beziehen“.

      Nähere Informationen zu den Förderschwerpunkten finden Sie hier: Projektaufruf 2021.pdf . Antragsformular und Finanzierungsplan finden Sie unter Materialien & Links. Eine Übersicht über bereits bewilligte Projekte finden Sie unter Projekte 2021 .


      JUBILÄUMSJAHR 2021: 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

      Seit mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Deutschland. Im Jahr 321 erwähnte ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin erstmals eine jüdische Gemeinde in Köln. Die Verordnung legte fest, dass Juden städtische Ämter in der Kölner Stadtverwaltung bekleiden durften. Dieses Dokument ist Grundlage für das Jubiläum, das 2021 bundesweit mit zahlreichen Veranstaltungen begangen wird. Schirmherr des Jubiläumsjahres ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

      Ziel des Festjahres ist es, ein lebendiges, vielfältiges jüdisches Leben in Deutschland zu feiern, die lange und wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland darzustellen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten unterstützt das Jubiläumsjahr mit verschiedenen Bildungs- und Kulturangeboten. Termine und Veranstaltungsorte werden rechtzeitig bekannt gegeben.

      KANDIDAT*INNEN FÜR DEN BUNDESTAG STEHEN JUGENDFORUM REDE UND ANTWORT

      Das Jugendforum von Demokratie leben! lädt alle Bundestagskandidat*innen im Wahlkreis Recklinghausen (122) zu einem Interview ein. Die einstündigen Interviews werden einzeln geführt, der Fragenkatalog ist identisch. Für Michelle Balant vom Jugendforum ist es wichtig, „die Kandidat*innen und deren Ansichten auch zu jugend-spezifischen Themen kennenzulernen, um eine Wahl treffen zu können.“ Die Interviews werden aufgezeichnet und Ende August in den Sozialen Medien veröffentlicht. Drehtermin ist am 17. August 2021, von 11 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Herten-Süd. Anmeldungen der Kandidat*innen werden bis zum 6. August 2021 per E-Mail entgegen-genommen unter s.weissenberg@herten.de oder d.vahrenholt@haus-der-kulturen.de .

      Wer Interesse hat, beim Jugendforum mitzuarbeiten und sich für Demokratie und gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit einzusetzen, ist jederzeit willkommen.


      „Es ist meine Rache, dass ich in die Schulen gehe, dass ich den Menschen erzähle, was damals geschah, damit nie wieder so etwas passieren kann.“

       Foto: Renate TellgamnnZUM TOD VON ESTHER BEJARANO

      Die Mitarbeiterinnen von „Demokratie leben!“ trauern um Esther Bejarano. Am 10. Juli 2021 starb die Holocaust-Überlebende im Alter von 96 Jahren in Hamburg. Ihre Eltern wurden 1941 von den Nazis in Litauen umgebracht, sie selbst kam 1943 nach Auschwitz. Dort rettete ihr ein Platz im Mädchenorchester das Leben. Auch das KZ Ravensbrück überlebte sie. Auf dem sogenannten Todes-marsch gelang ihr die Flucht. 

      Nach der Befreiung 1945 wanderte Esther Bejarano nach Israel aus, heiratete, bekam zwei Kinder. Zurück in Deutschland engagierte sie sich seit den 1970er-Jahren gegen Alt- und Neonazis, schrieb Bücher und trat als Künstlerin auf. Unermüdlich berichtete sie als Zeitzeugin in Schulen und bei Veranstaltungen von den Gräueln der Nazizeit. „Ihr müsst wissen, was passiert ist, damit so etwas nie wieder geschieht.“ Mehrfach war die Mitbegrün-derin des Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) in Herten zu Gast. Zuletzt 2019, als sie in der Rosa-Parks-Schule aus ihrem Buch „Erinnerungen“ las. Gemeinsam mit ihrem Sohn Joram und Kutlu Yurtseven von der „Microphone Mafia“ ging es anschließend auf der Bühne weiter: Mit Liedern gegen Krieg, Hass und rechte Gewalt.

      „Wir sind froh, dass wir sie kennenlernen durften und sie Hertener Schüler*innen ihre bewegende Geschichte erzählt hat. Sie war eine starke Frau, die bis zum Schluss kämpfte gegen das Vergessen, gegen Rassismus und Antisemitismus.“

      Weiteres zu Leben und Wirken von Esther Bejarano unter https://www.zeit-und-zweitzeugen.de und https://www.die-letzten-zeugen.de/Esther-Bejarano-1924-2021 .

      Foto © Renate Tellgmann


      WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND – DEMOKRATIE LEBEN! STARTET KAMPAGNE ZUR BUNDESTAGSWAHL

      Zur Bundestagwahl am 26. September 2021 haben sich die lokalen Partnerschaften für Demokratie zu einer deutschlandweiten Kampagne zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Wählen ist entscheidend“ rufen sie alle Bürger*innen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Zum Einsatz kommen klassische Plakate, die im Stadtbild auftauchen, eine Social-Media- Kampagne auf Instagram und Facebook sowie die Grafik eines „Entscheidungsbaums“, der alles Wissenswerte rund um die Bundestagswahl aufzeigt, um Unentschiedenen den Weg zur Wahl zu erleichtern. Dabei wirbt die Kampagne, die bewusst barrierearm gestaltet wurde, nicht für einzelne Parteien, sondern informiert über Wahlrecht, Beteiligung und Demokratie.

      Ergänzt wird die Kampagne durch eine Vielzahl an kreativen und interaktiven Veranstaltungen vor Ort, wie z. B. digitale Werbeaktionen im öffentlichen Nahverkehr oder Sprühkreideaktionen. Unter dem Hashtag #waehlenistentscheidend werden diese lokalen Aktionen dann bundesweit sichtbar gemacht. 

      Folgen Sie der Kampagne auf Instagram @waehlen.ist.entscheidend und Facebook
      www.facebook.com/Wählen-ist-entscheidend-109309304664367 .


      AWO UNTERZEICHNET DIE HERTENER ERKLÄRUNG

      Im März 2020 unterzeichneten die ersten 80 Hertener*innen im Rahmen der 5. Demokratiekonferenz die Erklärung „Herten zeigt Haltung“. Eines ihrer Grundsätze lautet: „Leben in Frieden und Vielfalt“. Inzwischen haben über 2000 Bürger*innen, Institutionen und Vereine unterschrieben. Ihnen schließt sich nun auch die Arbeiter-wohlfahrt (AWO) an. Gemeinsam setzten AWO-Geschäftsführer Harry Junghans und dessen Stellvertreterin und designierte Nachfolgerin Melanie Queck ihre Unterschrift unter die Erklärung.

      Damit die Inhalte der Erklärung auch von allen AWO-Mitarbeiter*innen geteilt und gelebt werden, wird es „Haltungsschulungen“ geben, die dem Personal von Kitas und Offenem Ganztag den Rücken gegenüber demokratiefeindlichen Äußerungen und Verhaltensweisen stärken. Vorträge und Diskussionsveranstaltungen zum Thema Diskriminierung und Rassismus für die AWO-Mitarbeiter*innen des gesamten Unterbezirks Münsterland Recklinghausen sollen folgen.

      Wollen auch Sie ein kraftvolles Zeichen für Toleranz und Respekt, gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen? Die Erklärung  „Herten zeigt Haltung“ liegt an der Infotheke im Rathaus, im VHS-Haus, im Haus der Kulturen und in der AWO-Hauptgeschäftsstelle zur Unterschrift aus. Die Erklärung mit dem genauen Wortlaut zum Herunterladen finden Sie auch hier . Eine Fassung in einfacher Sprache finden Sie hier



      FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2021 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ am Freitag, 14. Mai zu einem Informationsstand vor dem Glashaus ein. Der Stand bot allen Interressierten neben Gesprächen jede Menge Informations-material. Am Abend fand eine Gesprächsrunde mit Renate Nöbe, Rita Ludwig, Pfarrer Norbert Mertens, Bürgermeister Matthias Müller und Stefanie Hasler zum Thema Homophobie und Transphobie statt. Die Veranstaltung fand coronabedingt digital statt. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Alexandra Mielke, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Herten.

      In Vorbereitung des Aktionstages hatte das Jugendforum von „Demokratie leben!“ im Stadtgebiet Zebrastreifen in den Farben des Regenbogens gesprüht - als ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz.


      EIN APFELBAUM ERINNERT AN DIE BEFREIUNG VOM NAZI-REGIME

      Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg und damit die Herrschaft des Nazi-Regimes. In Erinnerung an den Tag der Befreiung pflanzten am Samstag das Bündnis „Herten ist bunt“, die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)“ und „Demokratie leben!“ auf der Zeche Schlägel & Eisen einen Apfelbaum. Gepflanzt wurde die Sorte Korbiniansapfel KZ-3, benannt nach dem katholischen Pfarrer Korbinian Aigner (1885-1966). Aigner wurde 1941 von den Nazis in Dachau inhaftiert und musste Zwangsarbeit in der Landwirt-schaft leisten. Dort züchtete er die Sorten KZ-1 bis KZ-4. Wegen der Corona-Beschränkungen nahmen an der Pflanzaktion nur Gerd Lange vom VVN-BdA und Bürgermeister Matthias Müller teil. 

      Ein Video über die Aktion sehen Sie hier .

      Seit Jahren forderte die jüngst verstorbene Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland, Esther Bejarano, den 8. Mai zu einem Feiertag zu erklären. Lesen Sie hierzu auf der Website des Vereins mehr  .



      IN AKTION BLEIBEN – INITIATIVE ZEIGEN
      Neue Projektideen gesucht

      „Demokratie leben!“ möchte, dass Menschen trotz der durch Corona weiter eingeschränkten sozialen Kontakte „im Gespräch bleiben“. Es ruft Organisationen, Engagierte und Interessierte auf, neue Projektideen einzureichen, auch solche, die der veränderten Situation Rechnung tragen. Es gilt, neue Formen des sozialen Miteinanders, des Dialogs und der demokratischen Auseinandersetzung zu entwickeln – auch mit modernen technischen Möglichkeiten von Internet- und Social-Media-Angeboten.

      Gefördert werden Projekte, die zur Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft, zur Demokratie- und Toleranzerziehung, zur sozialen Integration, zu interkulturellem und interreligiösen Lernen und Zusammenleben, zur antirassistischen Bildungsarbeit, zur kulturellen und geschichtlichen Identität sowie zur Bekämpfung (rechts-) extremistischer Bestrebungen und Einstellungen beitragen. Besonders willkommen sind Anträge, die sich auf das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland beziehen“.

      Nähere Informationen zu den Förderschwerpunkten finden Sie hier: Projektaufruf 2021.pdf . Antragsformular und Finanzierungsplan finden Sie unter Materialien & Links. Eine Übersicht über bereits bewilligte Projekte finden Sie unter Projekte 2021 .


      JUBILÄUMSJAHR 2021: 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

      Seit mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Deutschland. Im Jahr 321 erwähnte ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin erstmals eine jüdische Gemeinde in Köln. Die Verordnung legte fest, dass Juden städtische Ämter in der Kölner Stadtverwaltung bekleiden durften. Dieses Dokument ist Grundlage für das Jubiläum, das 2021 bundesweit mit zahlreichen Veranstaltungen begangen wird. Schirmherr des Jubiläumsjahres ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

      Ziel des Festjahres ist es, ein lebendiges, vielfältiges jüdisches Leben in Deutschland zu feiern, die lange und wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland darzustellen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten unterstützt das Jubiläumsjahr mit verschiedenen Bildungs- und Kulturangeboten. Termine und Veranstaltungsorte werden rechtzeitig bekannt gegeben.


    • HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Inzwischen wurden von den Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und ein Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt


      HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Inzwischen wurden von den Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und ein Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt


    • SOCIAL DISTANCING VOR DEM HINTERGRUND SOZIALER AUSGRENZUNG –
      EIN AUFRÜTTELNDER DISKUSSIONSBEITRAG VON ADIS E. V.

      Auf den ersten Blick macht das Coronavirus alle gleich. Alle können sich anstecken und erkranken. Die Krise betrifft uns also alle. Doch betrifft sie uns alle gleich? adis e. V., Träger der professionellen Antidiskrimi-nierungsarbeit in der Region Tübingen/Reutlingen und Fachstelle zum Thema Diskriminierung in Baden-Württemberg, wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen (gesundheits-)politischen Diskussionen und Maßnahmen und kommt zu dem Schluss: Das Virus macht uns nicht gleicher. Es vergrößert bestehende Ungleichheiten. 

      Den vollständigen Text finden Sie hier .


      SOCIAL DISTANCING VOR DEM HINTERGRUND SOZIALER AUSGRENZUNG –
      EIN AUFRÜTTELNDER DISKUSSIONSBEITRAG VON ADIS E. V.

      Auf den ersten Blick macht das Coronavirus alle gleich. Alle können sich anstecken und erkranken. Die Krise betrifft uns also alle. Doch betrifft sie uns alle gleich? adis e. V., Träger der professionellen Antidiskrimi-nierungsarbeit in der Region Tübingen/Reutlingen und Fachstelle zum Thema Diskriminierung in Baden-Württemberg, wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen (gesundheits-)politischen Diskussionen und Maßnahmen und kommt zu dem Schluss: Das Virus macht uns nicht gleicher. Es vergrößert bestehende Ungleichheiten. 

      Den vollständigen Text finden Sie hier .