• Archiv 2025

      Archiv 2025

    • Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten


      AUSSTELLUNG IM GLASHAUS: DAS KONZENTRATIONSLAGER BUCHENWALD
      Eindrückliches, Bedenkliches, Unfassbares

      Seit seiner Schulzeit beschäftigt sich der Fotograf Volker Koehn mit der Frage, wie inmitten der deutschen Hochkultur in Weimar der menschliche Abgrund entstehen und wüten konnte. Er besuchte das Lager Buchenwald und fotografierte: Eindrückliches, Bedenkliches, Unfassbares… Vom 21. Januar bis 17. Februar 2025 waren seine Fotografien im Hertener Glashaus zu sehen. 

      Zur Eröffnung der Ausstellung sprachen Gerda Koch (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit), Volker Koehn und Sabine Weißenberg (VHS/Demokratie leben!).

      Das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 als Haftstätte zur Zwangsarbeit betrieben. Die Zahl der Todesopfer wird auf weit über 50.000 geschätzt. Vor 80 Jahren, am 11. April 1945 erreichten US-amerikanische Truppen das Konzentrationslager. Bei ihrem Eintreffen befanden sich 21.000 Häftlinge im KZ Buchenwald. 28.000 weitere Häftlinge hatte die SS in den Tagen zuvor auf Todesmärsche in Richtung Süden geschickt.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation von VHS, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Demokratie leben!

      Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten


      AUSSTELLUNG IM GLASHAUS: DAS KONZENTRATIONSLAGER BUCHENWALD
      Eindrückliches, Bedenkliches, Unfassbares

      Seit seiner Schulzeit beschäftigt sich der Fotograf Volker Koehn mit der Frage, wie inmitten der deutschen Hochkultur in Weimar der menschliche Abgrund entstehen und wüten konnte. Er besuchte das Lager Buchenwald und fotografierte: Eindrückliches, Bedenkliches, Unfassbares… Vom 21. Januar bis 17. Februar 2025 waren seine Fotografien im Hertener Glashaus zu sehen. 

      Zur Eröffnung der Ausstellung sprachen Gerda Koch (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit), Volker Koehn und Sabine Weißenberg (VHS/Demokratie leben!).

      Das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 als Haftstätte zur Zwangsarbeit betrieben. Die Zahl der Todesopfer wird auf weit über 50.000 geschätzt. Vor 80 Jahren, am 11. April 1945 erreichten US-amerikanische Truppen das Konzentrationslager. Bei ihrem Eintreffen befanden sich 21.000 Häftlinge im KZ Buchenwald. 28.000 weitere Häftlinge hatte die SS in den Tagen zuvor auf Todesmärsche in Richtung Süden geschickt.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation von VHS, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Demokratie leben!


    • Foto © StGHSCHÜLER*INNEN DES STÄDTISCHEN GYMNASIUMS GESTALTETEN DEN HOLOCAUST-GEDENKTAG

      In Herten ist es Tradition, dass jedes Jahr eine Schule die zentrale Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag ausrichtet. In diesem Jahr war es die 10. Jahrgangsstufe des Städtische Gymnasiums. Die Veranstaltung fand am 27. Januar 2025 in der Aula der Schule statt. Die Veranstaltung begann mit dem fiktiven Bühnenstück „April 1933 – auf welcher Seite stehe ich?“ Drei Freundinnen repräsentierten jeweils eine Mitläuferin, die sich Gruppenzwängen fügt, eine Widerstands-kämpferin, die sich nicht anpasst, und ein Opfer, das schrittweise aus dem öffentlichen Leben gedrängt wird. Im Anschluss hinterfragte ein selbst produziertes Video mit dem Titel „Auf der Spur der Täter - wer macht sowas?“ die Täterrolle. Im Fokus standen exemplarisch der Lagerarzt Josef Mengele und der Kommandant des KZs Auschwitz Rudolf Höß. Im letzten Beitrag „Zwischen Hoffnung und Verzweifelung - was treibt Widerstandskämpfer*innen an?“ ging es um die jüdische Gynäkologin Gisella Perl, die im KZ Auschwitz-Birkenau als Ärztin Insassen vor den Experimenten Mengeles schützte, sowie um Hans und Sophie Scholl, die in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ aktiv waren. An den bis in die Mittagszeit dauernden Gedenkfeierlichkeiten nahmen insgesamt 600 Schüler*innen und Lehrkräfte umliegender Schulen teil.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      Foto © StGHSCHÜLER*INNEN DES STÄDTISCHEN GYMNASIUMS GESTALTETEN DEN HOLOCAUST-GEDENKTAG

      In Herten ist es Tradition, dass jedes Jahr eine Schule die zentrale Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag ausrichtet. In diesem Jahr war es die 10. Jahrgangsstufe des Städtische Gymnasiums. Die Veranstaltung fand am 27. Januar 2025 in der Aula der Schule statt. Die Veranstaltung begann mit dem fiktiven Bühnenstück „April 1933 – auf welcher Seite stehe ich?“ Drei Freundinnen repräsentierten jeweils eine Mitläuferin, die sich Gruppenzwängen fügt, eine Widerstands-kämpferin, die sich nicht anpasst, und ein Opfer, das schrittweise aus dem öffentlichen Leben gedrängt wird. Im Anschluss hinterfragte ein selbst produziertes Video mit dem Titel „Auf der Spur der Täter - wer macht sowas?“ die Täterrolle. Im Fokus standen exemplarisch der Lagerarzt Josef Mengele und der Kommandant des KZs Auschwitz Rudolf Höß. Im letzten Beitrag „Zwischen Hoffnung und Verzweifelung - was treibt Widerstandskämpfer*innen an?“ ging es um die jüdische Gynäkologin Gisella Perl, die im KZ Auschwitz-Birkenau als Ärztin Insassen vor den Experimenten Mengeles schützte, sowie um Hans und Sophie Scholl, die in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ aktiv waren. An den bis in die Mittagszeit dauernden Gedenkfeierlichkeiten nahmen insgesamt 600 Schüler*innen und Lehrkräfte umliegender Schulen teil.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • Foto © Katrin WolfSTABIL FÜR ZUSAMMENHALT UND GEGEN HETZE

      In ganz Deutschland fanden Anfang des Jahres Demonstrationen statt. Unter dem Motto „Herten – Stabil für Zusammenhalt und gegen Hetze!“ wurde auch in Herten demonstriert. Mehrere hundert Menschen folgten am Samstag, dem 15. Februar 2025, dem Aufruf des „Runden Tisches gegen Rassismus und für Demokratie“, um ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus zu setzen. Nach einer kurzen Begrüßung der Veranstalter*innen zog der Zug zunächst durch die Innenstadt. Wieder zurück am Rathaus gab es Musik und weitere Redebeiträge. Dabei kamen neben dem Integrationsvorsitzenden Selman Duran auch verschiedene Schülersprecher*innen zu Wort. Bürgermeister Matthias Müller betonte: „Die Stimmung im Land ist sehr aufgewühlt. Daher ist es wichtig, dass die Stadtgesellschaft zeigt, dass sie zusammenhält. Es sind Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt und den verschiedensten Gründen hier und alle wollen eines: gut und friedlich miteinander leben.“


      Foto © Katrin WolfSTABIL FÜR ZUSAMMENHALT UND GEGEN HETZE

      In ganz Deutschland fanden Anfang des Jahres Demonstrationen statt. Unter dem Motto „Herten – Stabil für Zusammenhalt und gegen Hetze!“ wurde auch in Herten demonstriert. Mehrere hundert Menschen folgten am Samstag, dem 15. Februar 2025, dem Aufruf des „Runden Tisches gegen Rassismus und für Demokratie“, um ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus zu setzen. Nach einer kurzen Begrüßung der Veranstalter*innen zog der Zug zunächst durch die Innenstadt. Wieder zurück am Rathaus gab es Musik und weitere Redebeiträge. Dabei kamen neben dem Integrationsvorsitzenden Selman Duran auch verschiedene Schülersprecher*innen zu Wort. Bürgermeister Matthias Müller betonte: „Die Stimmung im Land ist sehr aufgewühlt. Daher ist es wichtig, dass die Stadtgesellschaft zeigt, dass sie zusammenhält. Es sind Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt und den verschiedensten Gründen hier und alle wollen eines: gut und friedlich miteinander leben.“


    • INTERNATIONALER TAG GEGEN RASSISMUS   
      Hertener Schulen zeigten Rassismus die rote Karte 

      Vom 17. März bis 30. März 2025 fanden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Mit der Aktion „Rote Karte gegen Rassismus“ beteiligte sich Herten an dem Programm.  

      Am 21. März 2025, dem „Internationalen Tag gegen Rassismus“, setzten Hertens Schulen ein klares Zeichen gegen Rassismus: Hinter dem Glashaus versammelten sich Schüler*innen, Lehrkräfte, das Haus der Kulturen, „Demokratie leben!“ und engagierte Bürger*innen und zeigten Rassismus die „Rote Karte“. Träger der Aktion waren Schulen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Diese setzen sich aktiv gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander ein, für ein „Herten ohne Rassismus“. Die Veranstaltung begann um 11 Uhr mit Begrüßungen und Reden von Bürgermeister Matthias Müller, dem Schulleiter der Martin-Luther-Europaschule Christoph Schenk und den Schülersprecher*innen der Achtenbeckschule, der Martin-Luther-Europaschule, der Rosa-Parks-Schule, des Städtischen Gymnasiums und der Willy-Brandt-Realschule. Musikalische Darbietungen und vieles mehr begleiteten den Tag. Gemeinsam für Toleranz, Respekt und eine Zukunft ohne Rassismus – lautete die Botschaft.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      INTERNATIONALER TAG GEGEN RASSISMUS   
      Hertener Schulen zeigten Rassismus die rote Karte 

      Vom 17. März bis 30. März 2025 fanden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Mit der Aktion „Rote Karte gegen Rassismus“ beteiligte sich Herten an dem Programm.  

      Am 21. März 2025, dem „Internationalen Tag gegen Rassismus“, setzten Hertens Schulen ein klares Zeichen gegen Rassismus: Hinter dem Glashaus versammelten sich Schüler*innen, Lehrkräfte, das Haus der Kulturen, „Demokratie leben!“ und engagierte Bürger*innen und zeigten Rassismus die „Rote Karte“. Träger der Aktion waren Schulen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Diese setzen sich aktiv gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander ein, für ein „Herten ohne Rassismus“. Die Veranstaltung begann um 11 Uhr mit Begrüßungen und Reden von Bürgermeister Matthias Müller, dem Schulleiter der Martin-Luther-Europaschule Christoph Schenk und den Schülersprecher*innen der Achtenbeckschule, der Martin-Luther-Europaschule, der Rosa-Parks-Schule, des Städtischen Gymnasiums und der Willy-Brandt-Realschule. Musikalische Darbietungen und vieles mehr begleiteten den Tag. Gemeinsam für Toleranz, Respekt und eine Zukunft ohne Rassismus – lautete die Botschaft.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • Foto ©  Initiative für Dialog und Völkerverständigung

      INTERKULTURELLES FASTENBRECHEN

      Auch im Bürgerhaus Herten-Süd beteiligte man sich am 21. März 2025 an der Aktion. Im Rahmen eines interkulturellen Fastenbrechens – Ramadan und christliche Fastenzeit finden in diesem Jahr zeitgleich statt – zeigten etwa 150 Aktive aus Vereinen, Initiativen, Verbänden, Institutionen und Politik Rassismus die „Rote Karte“. Eingeladen zu dem Fest hatte die „Initiative für Dialog und Völkerverständigung“ in Kooperation mit der Stadt Herten und der Freiwilligenagentur.


      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      Foto ©  Initiative für Dialog und Völkerverständigung

      INTERKULTURELLES FASTENBRECHEN

      Auch im Bürgerhaus Herten-Süd beteiligte man sich am 21. März 2025 an der Aktion. Im Rahmen eines interkulturellen Fastenbrechens – Ramadan und christliche Fastenzeit finden in diesem Jahr zeitgleich statt – zeigten etwa 150 Aktive aus Vereinen, Initiativen, Verbänden, Institutionen und Politik Rassismus die „Rote Karte“. Eingeladen zu dem Fest hatte die „Initiative für Dialog und Völkerverständigung“ in Kooperation mit der Stadt Herten und der Freiwilligenagentur.


      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • INTERNATIONALE WOCHEN GEGEN RASSISMUS:
      Fotoaktion gegen Rassismus

      Eine besondere Aktion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hatte sich das Haus der Kulturen ausgedacht. Alle Hertener Bürger*innen waren eingeladen, mit einem persönlichen Foto Rassismus und Diskriminierung die „Rote Karte“ zu zeigen. Die Beteiligung war groß. Aus den eingesandten Fotos wurde eine Fotocollage erstellt, die später veröffentlicht wurde.

      Eine Plakat im DIN A3-Format zum Herunterladen finden Sie hier .

      Die Aktion wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      INTERNATIONALE WOCHEN GEGEN RASSISMUS:
      Fotoaktion gegen Rassismus

      Eine besondere Aktion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hatte sich das Haus der Kulturen ausgedacht. Alle Hertener Bürger*innen waren eingeladen, mit einem persönlichen Foto Rassismus und Diskriminierung die „Rote Karte“ zu zeigen. Die Beteiligung war groß. Aus den eingesandten Fotos wurde eine Fotocollage erstellt, die später veröffentlicht wurde.

      Eine Plakat im DIN A3-Format zum Herunterladen finden Sie hier .

      Die Aktion wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • LESUNG MIT JAKOB SPRINGFELD:
      „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert – Warum das Erstarken der Rechten eine Bedrohung für uns alle ist“

      Seit Jahren engagiert sich Jakob Springfeld in Sachsen gegen Rechtsextremismus, widersetzt sich aber gängigen Klischees über Ostdeutschland. Bei einer Lesung aus seinem neuesten Buch am 28. April 2025 im Glashaus erklärte er warum.

      Angriffe auf Geflüchtete nehmen zu, das gesellschaftliche Klima wird feindseliger und neonazistische Positionen sind vielerorts „normal“ geworden. Obwohl die extreme Rechte bundesweit auf dem Vormarsch ist, schaut Westdeutschland vor allem auf den Osten – gern auch von oben herab. Dabei sei das Erstarken der Rechten eine gesamtdeutsche Bedrohung, in Halle wie in Hanau. Rund 45 Hertener*innen folgten aufmerksam den Ausführungen Springfelds und kamen anschließend mit dem 23-jährigen Zwickauer in ein anregendes Gespräch.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation des Kommunalen Integrationszentrums Recklinghausen und „Demokratie leben!“


      LESUNG MIT JAKOB SPRINGFELD:
      „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert – Warum das Erstarken der Rechten eine Bedrohung für uns alle ist“

      Seit Jahren engagiert sich Jakob Springfeld in Sachsen gegen Rechtsextremismus, widersetzt sich aber gängigen Klischees über Ostdeutschland. Bei einer Lesung aus seinem neuesten Buch am 28. April 2025 im Glashaus erklärte er warum.

      Angriffe auf Geflüchtete nehmen zu, das gesellschaftliche Klima wird feindseliger und neonazistische Positionen sind vielerorts „normal“ geworden. Obwohl die extreme Rechte bundesweit auf dem Vormarsch ist, schaut Westdeutschland vor allem auf den Osten – gern auch von oben herab. Dabei sei das Erstarken der Rechten eine gesamtdeutsche Bedrohung, in Halle wie in Hanau. Rund 45 Hertener*innen folgten aufmerksam den Ausführungen Springfelds und kamen anschließend mit dem 23-jährigen Zwickauer in ein anregendes Gespräch.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation des Kommunalen Integrationszentrums Recklinghausen und „Demokratie leben!“


    • Foto © Jasmin Al-OsmanERINNERUNG AN DEN 8. MAI 1945

      Am 8. Mai 2025 jährten sich zum 80. Mal das Ende des 2. Weltkriegs und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass fand im Bürgerhaus Herten eine Gedenkstunde statt, zu der der Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen (VVN BdA) eingeladen hatte. Rund 90 Hertener*innen besuchten die Veranstaltung.

      Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf Nordfrankreich, in der Hertens Partnerstadt Arras liegt. In einem Film stellten Schüler*innen der Departments Nord und Pas-de-Calais Erinnerungs- und Gedenkstätten ihrer Heimatstädte vor. Die Ausstellung "Widerstand und Deportationen in Nordfrankreich 1940-1945", die bis zum 27. Mai im Glashaus zu sehen war, veranschaulichte anhand zahlreicher Fotografien und zweisprachiger Dokumente die Besetzung Frankreichs: Von den Repressionen der Nationalsozialisten gegen die Bevölkerung bis hin zu deren Widerstand.

      Die Ausstellung wurde gefördert von "Demokratie leben!"


      Foto © Jasmin Al-OsmanERINNERUNG AN DEN 8. MAI 1945

      Am 8. Mai 2025 jährten sich zum 80. Mal das Ende des 2. Weltkriegs und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass fand im Bürgerhaus Herten eine Gedenkstunde statt, zu der der Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen (VVN BdA) eingeladen hatte. Rund 90 Hertener*innen besuchten die Veranstaltung.

      Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf Nordfrankreich, in der Hertens Partnerstadt Arras liegt. In einem Film stellten Schüler*innen der Departments Nord und Pas-de-Calais Erinnerungs- und Gedenkstätten ihrer Heimatstädte vor. Die Ausstellung "Widerstand und Deportationen in Nordfrankreich 1940-1945", die bis zum 27. Mai im Glashaus zu sehen war, veranschaulichte anhand zahlreicher Fotografien und zweisprachiger Dokumente die Besetzung Frankreichs: Von den Repressionen der Nationalsozialisten gegen die Bevölkerung bis hin zu deren Widerstand.

      Die Ausstellung wurde gefördert von "Demokratie leben!"


    • Foto © Zühtü BaritogluGEMEINSAM AN EINEM TISCH

      Am 13. Juni 2025 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ zu einer besonderen Aktion ein: Als Zeichen einer bunten und vielfältigen Stadtgesellschaft waren Hertener Bürger*innen aufgerufen, sich zwanglos zum Picknicken vor dem Glashaus zu treffen. Rund 70 Hertener*innen folgten der Einladung und kamen bei sonnigem Wetter, selbst mitgebrachten Speisen und einigen kulturellen Darbietungen miteinander in Gespräch..

      Die Veranstaltung wurde unterstützt von "Demokratie leben!"


      Foto © Zühtü BaritogluGEMEINSAM AN EINEM TISCH

      Am 13. Juni 2025 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ zu einer besonderen Aktion ein: Als Zeichen einer bunten und vielfältigen Stadtgesellschaft waren Hertener Bürger*innen aufgerufen, sich zwanglos zum Picknicken vor dem Glashaus zu treffen. Rund 70 Hertener*innen folgten der Einladung und kamen bei sonnigem Wetter, selbst mitgebrachten Speisen und einigen kulturellen Darbietungen miteinander in Gespräch..

      Die Veranstaltung wurde unterstützt von "Demokratie leben!"


    • Foto © Daniela Franken-VahrenholtENTSCHEIDUNG IM STADTRAT – EIN PLANSPIEL

      Ob Bau eines Fahrradweges, Renovierung einer Schule, Öffnungszeiten der Bibliothek oder mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche: Die Themen, die im Rat der Stadt behandelt werden, betreffen Menschen vor Ort unmittelbar. Doch wie funktioniert Kommunalpolitik? Im Planspiel ,,Entscheidung im Stadtrat‘‘, zu dem „Demokratie leben!“ in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung am 17. und 18. Juni 2025 eingeladen hatte, erfuhren Schüler*innen der Willy-Brandt-Realschule viel Wissenswertes über die Funktionsweise von Politik vor Ort. Zwei Tage lang führten 90 Schüler*innen der 10. Jahrgangsstufe fiktive Fraktions- und Ratssitzungen durch, lernten Anträge zu formulieren und diese zu vertreten und erfuhren, wie schwierig es sein kann, Kompromisse auszuhandeln. Zum Abschluss kamen sie mit Bürgermeister Matthias Müller ins Gespräch.

      Die Veranstaltung wurde unterstützt von „Demokratie leben!“


      Foto © Daniela Franken-VahrenholtENTSCHEIDUNG IM STADTRAT – EIN PLANSPIEL

      Ob Bau eines Fahrradweges, Renovierung einer Schule, Öffnungszeiten der Bibliothek oder mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche: Die Themen, die im Rat der Stadt behandelt werden, betreffen Menschen vor Ort unmittelbar. Doch wie funktioniert Kommunalpolitik? Im Planspiel ,,Entscheidung im Stadtrat‘‘, zu dem „Demokratie leben!“ in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung am 17. und 18. Juni 2025 eingeladen hatte, erfuhren Schüler*innen der Willy-Brandt-Realschule viel Wissenswertes über die Funktionsweise von Politik vor Ort. Zwei Tage lang führten 90 Schüler*innen der 10. Jahrgangsstufe fiktive Fraktions- und Ratssitzungen durch, lernten Anträge zu formulieren und diese zu vertreten und erfuhren, wie schwierig es sein kann, Kompromisse auszuhandeln. Zum Abschluss kamen sie mit Bürgermeister Matthias Müller ins Gespräch.

      Die Veranstaltung wurde unterstützt von „Demokratie leben!“


    • Foto © Daniela Franken-VahrenholtHERTENER GESPRÄCHE – BÜRGERMEISTERKANDIDAT*INNEN
      DER KOMMUNALWAHL STELLTEN SICH DEN FRAGEN HERTENER SCHÜLER*INNEN

      Viele Jugendliche dürfen im September zum ersten Mal wählen. Aus diesem Anlass luden am 1. Juli 2025 die „Hertener Gespräche“ zu einer besonderen Veranstaltung ein. Rund 250 Schüler*innen der weiterführenden Schulen kamen mit den Kandidierenden zur Bürgermeisterwahl ins Gespräch. Veranstalter waren der rdn-Verlag (HERTEN ERLEBEN) und das Haus der Kulturen.

      Sechs Bewerber*innen stellten sich den Fragen der Jugendlichen: Patrick Berner (GRÜNE), Bernhard Felling (CDU), Andreas Hebestreit (FDP), Dr. Babette Nieder (SPD), Stefan Springer (Familien-Partei) und Fred Toplak (TOP-Partei). Moderiert wurde die Veranstaltung von Laura Tirier-Hontoy und Stefan Prott (rdn-Verlag). Alle Schulklassen hatten sich intensiv vorbereitet, Themen recherchiert und Fragen ausgearbeitet. Dabei ging es u. a. um den baulichen Zustand der Schulen, Freizeitangebote für Jugendliche, Alltagsrassismus und die Beteiligung junger Menschen in der Kommunalpolitik.

      Das ungewöhnliche Format kam bei den Gästen gut an. „Man konnte fast alle Fragen stellen, auch wenn einige Antworten eher ausweichend waren“, lautete das Fazit einer Schülerin.

      „Demokratie leben!“ stellte im Rahmen der Veranstaltung seine Plakatkampagne für Erstwähler*innen vor. Unter dem Motto „Dein erstes Mal“ weisen Plakate auf die Bedeutung des Wahlrechts hin. Besonderer Dank gilt der Vestischen, die sich an der Aktion beteiligt.



      Foto © Daniela Franken-VahrenholtHERTENER GESPRÄCHE – BÜRGERMEISTERKANDIDAT*INNEN
      DER KOMMUNALWAHL STELLTEN SICH DEN FRAGEN HERTENER SCHÜLER*INNEN

      Viele Jugendliche dürfen im September zum ersten Mal wählen. Aus diesem Anlass luden am 1. Juli 2025 die „Hertener Gespräche“ zu einer besonderen Veranstaltung ein. Rund 250 Schüler*innen der weiterführenden Schulen kamen mit den Kandidierenden zur Bürgermeisterwahl ins Gespräch. Veranstalter waren der rdn-Verlag (HERTEN ERLEBEN) und das Haus der Kulturen.

      Sechs Bewerber*innen stellten sich den Fragen der Jugendlichen: Patrick Berner (GRÜNE), Bernhard Felling (CDU), Andreas Hebestreit (FDP), Dr. Babette Nieder (SPD), Stefan Springer (Familien-Partei) und Fred Toplak (TOP-Partei). Moderiert wurde die Veranstaltung von Laura Tirier-Hontoy und Stefan Prott (rdn-Verlag). Alle Schulklassen hatten sich intensiv vorbereitet, Themen recherchiert und Fragen ausgearbeitet. Dabei ging es u. a. um den baulichen Zustand der Schulen, Freizeitangebote für Jugendliche, Alltagsrassismus und die Beteiligung junger Menschen in der Kommunalpolitik.

      Das ungewöhnliche Format kam bei den Gästen gut an. „Man konnte fast alle Fragen stellen, auch wenn einige Antworten eher ausweichend waren“, lautete das Fazit einer Schülerin.

      „Demokratie leben!“ stellte im Rahmen der Veranstaltung seine Plakatkampagne für Erstwähler*innen vor. Unter dem Motto „Dein erstes Mal“ weisen Plakate auf die Bedeutung des Wahlrechts hin. Besonderer Dank gilt der Vestischen, die sich an der Aktion beteiligt.



    • VHS-AKTIONSTAG ZUR STÄRKUNG DER DEMOKRATIE

      Aktuell steht der demokratische Rechtsstaat von vielen Seiten unter Druck – durch eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft, die Verbreitung von Fake News, Politikverdrossenheit und Populismus. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Aus diesem Anlass veranstalteten die Volkshochschulen von NRW am 4. Juli 2025 einen landesweiten Aktionstag zur Stärkung der Demokratie. Unter dem gemeinsamen Hashtag #WasBewegtDich waren alle Bürger*innen herzlich eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen, Sorgen oder Kritikpunkte zu äußern. Veranstaltungsort in Herten war die RaumZeit im Glashaus. Hier lud ein gemütliches Pop-up-Café zu Begegnungen, konstruktiven Diskussionen und Erfrischungen ein. 

      Der Aktionstag war eine Kooperation der VHS Herten und "Demokratie leben!"


      VHS-AKTIONSTAG ZUR STÄRKUNG DER DEMOKRATIE

      Aktuell steht der demokratische Rechtsstaat von vielen Seiten unter Druck – durch eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft, die Verbreitung von Fake News, Politikverdrossenheit und Populismus. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Aus diesem Anlass veranstalteten die Volkshochschulen von NRW am 4. Juli 2025 einen landesweiten Aktionstag zur Stärkung der Demokratie. Unter dem gemeinsamen Hashtag #WasBewegtDich waren alle Bürger*innen herzlich eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen, Sorgen oder Kritikpunkte zu äußern. Veranstaltungsort in Herten war die RaumZeit im Glashaus. Hier lud ein gemütliches Pop-up-Café zu Begegnungen, konstruktiven Diskussionen und Erfrischungen ein. 

      Der Aktionstag war eine Kooperation der VHS Herten und "Demokratie leben!"


    • SOMMERFEST AUF HOF WESSELS

      Passend zum Ferienbeginn am 12. Juli 2025 lud der Hof Wessels zu einem Sommerfest ein. Es gab tolle Mitmachaktionen für Kinder, Live-Musik und viele kulinarische Köstlichkeiten aus der Hofküche. An einem Informations- und Aktionsstand der „Partnerschaft für Demokratie Herten“ konnten Kinder auf Blechbüchsen werfen, Buttons für Menschenrechte gestalten oder malen. Eine Bodenzeitung lud dazu ein, über Fragen wie z. B. „Was erwarte ich von Politiker*innen?“ und „Was tue ich für die Demokratie?“ ins Gespräch zu kommen und sich zu positionieren. Darüber hinaus informierte die Partnerschaft über ihre Arbeit und sammelte Unterschriften für die „Hertener Erklärung“.


      SOMMERFEST AUF HOF WESSELS

      Passend zum Ferienbeginn am 12. Juli 2025 lud der Hof Wessels zu einem Sommerfest ein. Es gab tolle Mitmachaktionen für Kinder, Live-Musik und viele kulinarische Köstlichkeiten aus der Hofküche. An einem Informations- und Aktionsstand der „Partnerschaft für Demokratie Herten“ konnten Kinder auf Blechbüchsen werfen, Buttons für Menschenrechte gestalten oder malen. Eine Bodenzeitung lud dazu ein, über Fragen wie z. B. „Was erwarte ich von Politiker*innen?“ und „Was tue ich für die Demokratie?“ ins Gespräch zu kommen und sich zu positionieren. Darüber hinaus informierte die Partnerschaft über ihre Arbeit und sammelte Unterschriften für die „Hertener Erklärung“.


    • Foto © Stadt HertenGEDENKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG AM 1. SEPTEMBER

      Der1. September ist Antikriegstag. An diesem Tag wird an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert, der mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 begann. Aus diesem Anlass luden die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und der DGB Herten am Denkmal „Sagt Nein!“ auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Herten-Scherlebeck zu einer kleinen Gedenkveranstaltung ein. Nach Grußworten von Bürgermeister Matthias Müller, Thomas Prinz (DGB Herten) und Gerd Lange (VVN-BdA) erinnerten Gedichte und Musik aus der Ukraine und Palästina an die fortgesetzten Schrecken des Krieges. Zum Abschluss wurden Blumen an der Stele niedergelegt.


      Foto © Stadt HertenGEDENKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG AM 1. SEPTEMBER

      Der1. September ist Antikriegstag. An diesem Tag wird an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert, der mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 begann. Aus diesem Anlass luden die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und der DGB Herten am Denkmal „Sagt Nein!“ auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Herten-Scherlebeck zu einer kleinen Gedenkveranstaltung ein. Nach Grußworten von Bürgermeister Matthias Müller, Thomas Prinz (DGB Herten) und Gerd Lange (VVN-BdA) erinnerten Gedichte und Musik aus der Ukraine und Palästina an die fortgesetzten Schrecken des Krieges. Zum Abschluss wurden Blumen an der Stele niedergelegt.


    • Foto © Daniela Franken-VahrenholtDEIN ERSTES MAL:
      EINE PLAKATAKTION DER PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE HERTEN WARB UM JUNGWÄHLER*INNEN

      Viele junge Menschen in NRW konnten bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 das erste Mal wählen. Das Wahlalter wurde auf 16 Jahre herabgesetzt. Um Jugendliche auf die Wahl hinzuweisen und zur Stimmabgabe zu motivieren, organisierte die Partnerschaft für Demokratie Herten eine besondere Plakataktion. Unter dem Motto „Dein erstes Mal“ wurden Jugendliche aufgerufen, ihre Chance zur Mitgestaltung ihrer Stadt zu nutzen. In Herten gingen die Plakate an alle Schulen und waren auf zahlreichen Litfaßsäule im Stadtgebiet zu sehen. Besonderer Dank gilt der Vestischen Straßenbahnen GmbH. Sie zeigte die Werbung kostenlos auf den Monitoren in ihren Bussen.


      Foto © Daniela Franken-VahrenholtDEIN ERSTES MAL:
      EINE PLAKATAKTION DER PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE HERTEN WARB UM JUNGWÄHLER*INNEN

      Viele junge Menschen in NRW konnten bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 das erste Mal wählen. Das Wahlalter wurde auf 16 Jahre herabgesetzt. Um Jugendliche auf die Wahl hinzuweisen und zur Stimmabgabe zu motivieren, organisierte die Partnerschaft für Demokratie Herten eine besondere Plakataktion. Unter dem Motto „Dein erstes Mal“ wurden Jugendliche aufgerufen, ihre Chance zur Mitgestaltung ihrer Stadt zu nutzen. In Herten gingen die Plakate an alle Schulen und waren auf zahlreichen Litfaßsäule im Stadtgebiet zu sehen. Besonderer Dank gilt der Vestischen Straßenbahnen GmbH. Sie zeigte die Werbung kostenlos auf den Monitoren in ihren Bussen.


    • Foto © FasaWELTKINDERTAG – DEMOKRATIE FÜR DIE KLEINSTEN

      Am Samstag, 20. September 2025, fand der Weltkindertag statt. Unter dem Motto „Kinderrechte – Bausteine für Demokratie“ organisierte die Jugendförderung der Stadt Herten gemeinsam mit freien Trägern, Verbänden und Initiativen ein vielfältiges Programm für Kinder und ihre Familien. Auf die jungen Besucher*innen im Jugendzentrum Nord warteten kreative Bastelangebote, Bewegungsspiele und Mitmachaktionen. 

      Die „Partnerschaft für Demokratie Herten“ beteiligte sich mit einem Infostand, an dem die Kleinen auf Blechbüchsen werfen und Buttons gestalten konnten. Für die Eltern bestand die Möglichkeit, sich über die Partnerschaft zu informieren und die „Hertener Erklärung“ zu unterschreiben. In einem Angebot des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Recklinghausen gestalteten Kinder in Großbuchstaben das Wort „Demokratie“. Geleitet wurde das Angebot von der CreativWerkstatt. Es wurde gefördert von der „Partnerschaft für Demokratie“.


      Foto © FasaWELTKINDERTAG – DEMOKRATIE FÜR DIE KLEINSTEN

      Am Samstag, 20. September 2025, fand der Weltkindertag statt. Unter dem Motto „Kinderrechte – Bausteine für Demokratie“ organisierte die Jugendförderung der Stadt Herten gemeinsam mit freien Trägern, Verbänden und Initiativen ein vielfältiges Programm für Kinder und ihre Familien. Auf die jungen Besucher*innen im Jugendzentrum Nord warteten kreative Bastelangebote, Bewegungsspiele und Mitmachaktionen. 

      Die „Partnerschaft für Demokratie Herten“ beteiligte sich mit einem Infostand, an dem die Kleinen auf Blechbüchsen werfen und Buttons gestalten konnten. Für die Eltern bestand die Möglichkeit, sich über die Partnerschaft zu informieren und die „Hertener Erklärung“ zu unterschreiben. In einem Angebot des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Recklinghausen gestalteten Kinder in Großbuchstaben das Wort „Demokratie“. Geleitet wurde das Angebot von der CreativWerkstatt. Es wurde gefördert von der „Partnerschaft für Demokratie“.


    • DAFÜR“ – HERTEN FEIERT DIE 50. INTERKULTURELLE WOCHE

      Vom 21. bis 28. September 2025 fand bundesweit die 50. Interkulturelle Woche statt. Das Motto in diesem besonderen Jubiläumsjahr lautete DAFÜR. Das Motto forderte uns auf, Stellung zu beziehen, Haltung zu zeigen und uns klar und deutlich für ein FÜReinander auszusprechen. FÜR ein neues Zusammenfinden und einen starken Zusammenhalt, FÜR gelebte Demokratie und Menschenrechte, FÜR spannende Begegnungen und gemeinsames Feiern und FÜR so vieles mehr.

      Auch in Herten stellten der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und zahlreiche lokale Akteure rund um die Woche ein ebenso informatives wie abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Neben diversen Aktionen der „Wanderbank für Demokratie, Toleranz und Vielfalt“, einer Bücherausstellung der Stadtbibliothek und einer Kunstaktion des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Recklinghausen zum Thema Vielfalt bot die VHS ein Training für kulturelle Kompetenz und eine Lesung mit Katrin Himmler an. Die 1967 geborene Politikwissenschaftlerin ist die Großnichte des Reichsführers SS Heinrich Himmler und Enkelin Ernst Himmlers. Sie las am 23. September aus ihrem Buch „Die Brüder Himmler – Eine deutsche Familiengeschichte“. Rund 50 Interessierte kamen ins Glashaus. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zu einem Gespräch.

      Im Städtischen Gymnasium besuchten im Rahmen des Projekts „Meet a Jew“ zwei junge Erwachsene jüdischen Glaubens eine der 6. Klassen. In einem offenen Austausch gaben sie Einblicke in ihr Leben und kamen anschließend mit den sehr interessierten Schüler*innen in ein anregendes Gespräch.

      Mit einer Menschenkette durch die Innenstadt setzten rund 100 Hertener*innen am 26. September ein Zeichen gegen jede Form von Gewalt und Diskriminierung. Die jährliche Aktion wurde von Bürgermeister Müller eröffnet und von einem kleinen Kulturprogramm begleitet.

      Zum Abschluss der Veranstaltungstage bot das Haus der Kulturen Jugendlichen ab 13 Jahren einen besonderen Workshop bei den Waldrittern an: Unter dem Titel „Hate Speech und Counter Speech: Holen wir uns das Netz zurück!“ wurden Ursachen und Auswirkungen von Hassreden im Netz analysiert und die gängigsten Strategien, sich dagegen zu wehren, aufgezeigt. Mit zehn Teilnehmenden war der Workshop unter der Leitung von Said Rezek sehr gut besucht.

      Die Partnerschaft für Demokratie unterstützte die Aktionen der Interkulturellen Woche.


      DAFÜR“ – HERTEN FEIERT DIE 50. INTERKULTURELLE WOCHE

      Vom 21. bis 28. September 2025 fand bundesweit die 50. Interkulturelle Woche statt. Das Motto in diesem besonderen Jubiläumsjahr lautete DAFÜR. Das Motto forderte uns auf, Stellung zu beziehen, Haltung zu zeigen und uns klar und deutlich für ein FÜReinander auszusprechen. FÜR ein neues Zusammenfinden und einen starken Zusammenhalt, FÜR gelebte Demokratie und Menschenrechte, FÜR spannende Begegnungen und gemeinsames Feiern und FÜR so vieles mehr.

      Auch in Herten stellten der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und zahlreiche lokale Akteure rund um die Woche ein ebenso informatives wie abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Neben diversen Aktionen der „Wanderbank für Demokratie, Toleranz und Vielfalt“, einer Bücherausstellung der Stadtbibliothek und einer Kunstaktion des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Recklinghausen zum Thema Vielfalt bot die VHS ein Training für kulturelle Kompetenz und eine Lesung mit Katrin Himmler an. Die 1967 geborene Politikwissenschaftlerin ist die Großnichte des Reichsführers SS Heinrich Himmler und Enkelin Ernst Himmlers. Sie las am 23. September aus ihrem Buch „Die Brüder Himmler – Eine deutsche Familiengeschichte“. Rund 50 Interessierte kamen ins Glashaus. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zu einem Gespräch.

      Im Städtischen Gymnasium besuchten im Rahmen des Projekts „Meet a Jew“ zwei junge Erwachsene jüdischen Glaubens eine der 6. Klassen. In einem offenen Austausch gaben sie Einblicke in ihr Leben und kamen anschließend mit den sehr interessierten Schüler*innen in ein anregendes Gespräch.

      Mit einer Menschenkette durch die Innenstadt setzten rund 100 Hertener*innen am 26. September ein Zeichen gegen jede Form von Gewalt und Diskriminierung. Die jährliche Aktion wurde von Bürgermeister Müller eröffnet und von einem kleinen Kulturprogramm begleitet.

      Zum Abschluss der Veranstaltungstage bot das Haus der Kulturen Jugendlichen ab 13 Jahren einen besonderen Workshop bei den Waldrittern an: Unter dem Titel „Hate Speech und Counter Speech: Holen wir uns das Netz zurück!“ wurden Ursachen und Auswirkungen von Hassreden im Netz analysiert und die gängigsten Strategien, sich dagegen zu wehren, aufgezeigt. Mit zehn Teilnehmenden war der Workshop unter der Leitung von Said Rezek sehr gut besucht.

      Die Partnerschaft für Demokratie unterstützte die Aktionen der Interkulturellen Woche.


    • ERINNERUNG AN DIE REICHSPOGROMNACHT

      Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Einrichtungen, Geschäfte und Wohnungen geplündert und zerstört. Es gab zahlreiche Verhaftungen, Menschen wurden ermordet.

      Um an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen zu erinnern und ein Zeichen gegen den aktuellen Antisemitismus zu setzen, luden die Stadt Herten, das Stadtarchiv, die VHS und der Arbeitskreis Erinnerungskultur am 9. November 2025 zu einer Gedenkveranstaltung an der Antoniusstr. 25 ein. Erinnert wurde an Walter Cohen, der als Handlungsreisender tätig war und dort (damals: Kaiserstr. 55) bei der Familie Levy wohnte.


      ERINNERUNG AN DIE REICHSPOGROMNACHT

      Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Einrichtungen, Geschäfte und Wohnungen geplündert und zerstört. Es gab zahlreiche Verhaftungen, Menschen wurden ermordet.

      Um an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen zu erinnern und ein Zeichen gegen den aktuellen Antisemitismus zu setzen, luden die Stadt Herten, das Stadtarchiv, die VHS und der Arbeitskreis Erinnerungskultur am 9. November 2025 zu einer Gedenkveranstaltung an der Antoniusstr. 25 ein. Erinnert wurde an Walter Cohen, der als Handlungsreisender tätig war und dort (damals: Kaiserstr. 55) bei der Familie Levy wohnte.


    • POSTEN UND COUNTERSPEECH – EIN WORKSHOP GEGEN HASSREDEN

      Am 13. November 2025 fand auf Einladung der „Partnerschaft für Demokratie Herten“ ein besonderer Workshop für Jugendliche ab 16 Jahren statt. Unter dem Titel „Posten und Counterspeech – Gegen rassistischen Hatespeech“ analysierten die Teilnehmenden die Ursachen und Auswirkungen von Hassreden. Gleichzeitig wurden ihnen die gängigsten Strategien aufgezeigt, sich dagegen zu wehren.  

      Der Workshop wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      POSTEN UND COUNTERSPEECH – EIN WORKSHOP GEGEN HASSREDEN

      Am 13. November 2025 fand auf Einladung der „Partnerschaft für Demokratie Herten“ ein besonderer Workshop für Jugendliche ab 16 Jahren statt. Unter dem Titel „Posten und Counterspeech – Gegen rassistischen Hatespeech“ analysierten die Teilnehmenden die Ursachen und Auswirkungen von Hassreden. Gleichzeitig wurden ihnen die gängigsten Strategien aufgezeigt, sich dagegen zu wehren.  

      Der Workshop wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • 42. HERTENER GESPRÄCHE: MEINE MEINUNG, MEINE WAHRHEIT?

      Am 10. Dezember 2025, dem Tag der Menschenrechte, fanden im Glashaus die 42. Hertener Gespräche statt. Thema der Diskussionsrunde war die Meinungsbildung in einer Medienlandschaft, die zunehmend von populistischen Botschaften und Fake News beeinflusst wird. Gesprächspartner war Prof. Dr. Frank Überall, Chefreporter der Kölnischen Rundschau und Professor im Fachbereich Journalismus und Kommunikation an der Media University Köln. Rund 55 Gäste besuchten die Veranstaltung, die aufgrund der zahlreichen Fragen und Anmerkungen eine Stunde länger dauerte als geplant. Moderiert wurde der Abend von Stefan Prott, Verleger und Chefredakteur der VEST-ERLEBEN-Magazine. Am Ende verwies Amnesty International auf die prekäre Situation von Journalist*innen hin, die in ihren Heimatländern inhaftiert sind.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation von RDN-Verlag, Amnesty International, Kreis Recklinghausen, VVN-BdA – Kreisvereinigung Recklinghausen e. V. und der „Partnerschaft für Demokratie Herten“.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      42. HERTENER GESPRÄCHE: MEINE MEINUNG, MEINE WAHRHEIT?

      Am 10. Dezember 2025, dem Tag der Menschenrechte, fanden im Glashaus die 42. Hertener Gespräche statt. Thema der Diskussionsrunde war die Meinungsbildung in einer Medienlandschaft, die zunehmend von populistischen Botschaften und Fake News beeinflusst wird. Gesprächspartner war Prof. Dr. Frank Überall, Chefreporter der Kölnischen Rundschau und Professor im Fachbereich Journalismus und Kommunikation an der Media University Köln. Rund 55 Gäste besuchten die Veranstaltung, die aufgrund der zahlreichen Fragen und Anmerkungen eine Stunde länger dauerte als geplant. Moderiert wurde der Abend von Stefan Prott, Verleger und Chefredakteur der VEST-ERLEBEN-Magazine. Am Ende verwies Amnesty International auf die prekäre Situation von Journalist*innen hin, die in ihren Heimatländern inhaftiert sind.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation von RDN-Verlag, Amnesty International, Kreis Recklinghausen, VVN-BdA – Kreisvereinigung Recklinghausen e. V. und der „Partnerschaft für Demokratie Herten“.

      Die Veranstaltung wurde gefördert von „Demokratie leben!“