• Archiv 2022

      Archiv 2022

    • Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten:


      VORTRAG UND DISKUSSION MIT CHRISTIAN WEIßGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. 2010 stieg er aus. Sein früheres Leben verarbeitete er in dem Buch "Mein Deutschland! Warum ich ein Neonazi war". Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. 

      Am 26. Januar 2022 kam er auf Einladung von "Demokratie leben!" nach Herten. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen konzentrierte sich sein Vortrag auf die Radikalisierungsprozesse und deren individuelle sowie gesellschaftliche Auslöser. Die Veranstaltung im Städtischen Gymnasium mit anschließender Diskussion besuchten 150 Schüler*innen. Der Abendveranstaltung, die gleichzeitig live im Kultur- und Bildungskanal auf YouTube übertragen wurden, folgten rund 180 Hertener Bürger*innen.

      Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten:


      VORTRAG UND DISKUSSION MIT CHRISTIAN WEIßGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. 2010 stieg er aus. Sein früheres Leben verarbeitete er in dem Buch "Mein Deutschland! Warum ich ein Neonazi war". Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. 

      Am 26. Januar 2022 kam er auf Einladung von "Demokratie leben!" nach Herten. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen konzentrierte sich sein Vortrag auf die Radikalisierungsprozesse und deren individuelle sowie gesellschaftliche Auslöser. Die Veranstaltung im Städtischen Gymnasium mit anschließender Diskussion besuchten 150 Schüler*innen. Der Abendveranstaltung, die gleichzeitig live im Kultur- und Bildungskanal auf YouTube übertragen wurden, folgten rund 180 Hertener Bürger*innen.


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      AUSSTELLUNG: DAS RECHT DER ANDEREN

      Vom 7. Januar bis 7. Februar 2022 war im „Demokratiefenster“ in der Ewaldstr. 9-11 die Ausstellung „Das Recht der Anderen“ zu sehen. Gezeigt wurden die zentralen Bemühungen der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Kampf gegen den Antisemitismus. Wichtige Aspekte waren die Gestaltung des christlich-jüdischen Gesprächs, die Entfaltung jüdischen Lebens in Deutschland und die Solidarität mit dem Staate Israel. Die Ausstellung war ohne Zugangsbeschränkungen und Anmeldung zu besichtigen. Zur Ausstellungseröffnung sprachen Bürgermeister Matthias Müller und Sylvia Löhrmann (Staatsministerin a. D., Sekretärin "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland").


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      AUSSTELLUNG: DAS RECHT DER ANDEREN

      Vom 7. Januar bis 7. Februar 2022 war im „Demokratiefenster“ in der Ewaldstr. 9-11 die Ausstellung „Das Recht der Anderen“ zu sehen. Gezeigt wurden die zentralen Bemühungen der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Kampf gegen den Antisemitismus. Wichtige Aspekte waren die Gestaltung des christlich-jüdischen Gesprächs, die Entfaltung jüdischen Lebens in Deutschland und die Solidarität mit dem Staate Israel. Die Ausstellung war ohne Zugangsbeschränkungen und Anmeldung zu besichtigen. Zur Ausstellungseröffnung sprachen Bürgermeister Matthias Müller und Sylvia Löhrmann (Staatsministerin a. D., Sekretärin "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland").


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      DER LETZTE RABBINER IN RECKLINGHAUSEN – VORTRAG MIT BILDERN

      Anlässlich des Holocaust-Gedenktages berichtete Gerda E. H. Koch, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen, am 28. Januar 2022 in der VHS Herten über den letzten Rabbiner von Recklinghausen. Zwölf interessierte Hertener Bürger*innen besuchten die Veranstaltung.

      Dr. Selig Auerbach, geb. 1906, enstammte einer der bedeutendsten Rabbiner-Familien in Deutschland. Aufgewachsen in Hamburg, studierte er in Marburg, Berlin und Würzburg, promovierte 1933 zum Dr. phil. Zuvor schloss er seine Ausbildung zum Rabbiner ab. 1934 wurde Auerbach Bezirksrabbiner in Recklinghausen. In Folge der Progromnacht musste er mit seiner Frau Hilda (geb. Fromm) und der eineinhalbjährigen Tochter Hanna Ende 1938 Deutschland fluchtartig verlassen.


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      DER LETZTE RABBINER IN RECKLINGHAUSEN – VORTRAG MIT BILDERN

      Anlässlich des Holocaust-Gedenktages berichtete Gerda E. H. Koch, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen, am 28. Januar 2022 in der VHS Herten über den letzten Rabbiner von Recklinghausen. Zwölf interessierte Hertener Bürger*innen besuchten die Veranstaltung.

      Dr. Selig Auerbach, geb. 1906, enstammte einer der bedeutendsten Rabbiner-Familien in Deutschland. Aufgewachsen in Hamburg, studierte er in Marburg, Berlin und Würzburg, promovierte 1933 zum Dr. phil. Zuvor schloss er seine Ausbildung zum Rabbiner ab. 1934 wurde Auerbach Bezirksrabbiner in Recklinghausen. In Folge der Progromnacht musste er mit seiner Frau Hilda (geb. Fromm) und der eineinhalbjährigen Tochter Hanna Ende 1938 Deutschland fluchtartig verlassen.


    • Gleichstellungsbeauftragte, Demokratie leben!:

      ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT

      Wie in jedem Jahr setzte Herten am 14. Februar 2022 im Rahmen der Kampagne "One Billion rising" ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Weltweit erobern am Valentinstag Frauen die Straße und tanzen gemeinsam zu dem Song "Break the Chain". Aufgrund der anhaltenden Pandemie wurde der Tanz, choreografiert von Patricia Kosinski, vorab aufgenommen. Das Video wurde auf der Internetseite der Stadt Herten und weiteren Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Zum Video geht es hier .

      Parallel wurde im "Demokratiefenster" in der Ewaldstr. 9-11 eine Ausstellung gezeigt, welche die Hertener Aktionen der letzten acht Jahre zu "One Billion Rising" dokumentierte. Im Fenster des Innenstadtbüros waren die Videos zu sehen.


      Gleichstellungsbeauftragte, Demokratie leben!:

      ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT

      Wie in jedem Jahr setzte Herten am 14. Februar 2022 im Rahmen der Kampagne "One Billion rising" ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Weltweit erobern am Valentinstag Frauen die Straße und tanzen gemeinsam zu dem Song "Break the Chain". Aufgrund der anhaltenden Pandemie wurde der Tanz, choreografiert von Patricia Kosinski, vorab aufgenommen. Das Video wurde auf der Internetseite der Stadt Herten und weiteren Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Zum Video geht es hier .

      Parallel wurde im "Demokratiefenster" in der Ewaldstr. 9-11 eine Ausstellung gezeigt, welche die Hertener Aktionen der letzten acht Jahre zu "One Billion Rising" dokumentierte. Im Fenster des Innenstadtbüros waren die Videos zu sehen.


    • Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie und Pfarrei St. Antonius:

      INFOSTAND AUF DEM HERTENER WOCHENMARKT

      An den UN-Wochen gegen Rassismus beteiligten sich auch der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und „Kirche auf dem Markt“. An einem gemeinsamen Infostand auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt luden sie am 18. März 2022 Bürger*innen zu Gesprächen ein und sammelten Unterschriften für die Hertener Erklärung Herten zeigt Haltung .


      Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie und Pfarrei St. Antonius:

      INFOSTAND AUF DEM HERTENER WOCHENMARKT

      An den UN-Wochen gegen Rassismus beteiligten sich auch der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und „Kirche auf dem Markt“. An einem gemeinsamen Infostand auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt luden sie am 18. März 2022 Bürger*innen zu Gesprächen ein und sammelten Unterschriften für die Hertener Erklärung Herten zeigt Haltung .


    • VHS Herten:

      RECHTE SYMBOLE (ER)KENNEN

      Hinter welchen Zeichen, Codes und Kürzeln sich menschenfeindliche, antisemitische oder gewaltverherrlichende Ideologien verstecken, erklärte Zühtü Baritoglu vom Haus der Kulturen am 23. März 2022 in der VHS Herten. Im Anschluss der Veranstaltung bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die Herter Erklärung Herten zeigt Haltung zu unterschreiben.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation der VHS mit dem Haus der Kulturen.


      VHS Herten:

      RECHTE SYMBOLE (ER)KENNEN

      Hinter welchen Zeichen, Codes und Kürzeln sich menschenfeindliche, antisemitische oder gewaltverherrlichende Ideologien verstecken, erklärte Zühtü Baritoglu vom Haus der Kulturen am 23. März 2022 in der VHS Herten. Im Anschluss der Veranstaltung bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die Herter Erklärung Herten zeigt Haltung zu unterschreiben.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation der VHS mit dem Haus der Kulturen.


    • SCHÜLER*INNEN-SCOUTS ERHIELTEN DEN 13. ROSA-PARKS-AWARD

      Große Freude herrschte am 31. März 2022 in der Rosa-Parks-Schule. Fünf Schüler*innen der Oberstufe wurden für ihr besonderes politisches Engagement mit dem Rosa-Parks-Award geehrt. Cecile Berdys, Maximilian Mitzkus, Berta Sahitaj, Lara-Sophia Salber und Maximilian Scheibel wurden ausgezeichnet, weil sie Ende letzten Jahres Besucher*innen und Schülergruppen kenntnisreich durch die Ausstellung "Im Abseits. Jüdische Schicksale im deutschen Fußball" geführt haben. Und das in ihrer Freizeit, selbst an Wochenenden. Die Laudatio hielten Sabine Weißenberg und Daniela Franken-Vahrenholt von "Demokratie leben!", die die Ausstellung ins Glashaus geholt hatten.


      SCHÜLER*INNEN-SCOUTS ERHIELTEN DEN 13. ROSA-PARKS-AWARD

      Große Freude herrschte am 31. März 2022 in der Rosa-Parks-Schule. Fünf Schüler*innen der Oberstufe wurden für ihr besonderes politisches Engagement mit dem Rosa-Parks-Award geehrt. Cecile Berdys, Maximilian Mitzkus, Berta Sahitaj, Lara-Sophia Salber und Maximilian Scheibel wurden ausgezeichnet, weil sie Ende letzten Jahres Besucher*innen und Schülergruppen kenntnisreich durch die Ausstellung "Im Abseits. Jüdische Schicksale im deutschen Fußball" geführt haben. Und das in ihrer Freizeit, selbst an Wochenenden. Die Laudatio hielten Sabine Weißenberg und Daniela Franken-Vahrenholt von "Demokratie leben!", die die Ausstellung ins Glashaus geholt hatten.


    • Demokratie leben!:

      WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND – ON TOUR

      Am 15. Mai 2022 wurde in NRW ein neuer Landtag in Nordrhein-Westfalen gewählt. Anlass genug, sich nicht nur zu fragen, welcher Partei und welchen Kandidat*innen man seine Stimme geben sollte, sondern auch, was die Stimme bewirkt. Als einer von 24 Standorten machte am 29. April 2022 der Bus von „Demokratie leben!“ am Hertener Glashaus Halt und lud insbesondere Jungwähler*innen zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit den Themen rund um die Landtagswahl ein. Gespielt werden konnte einzeln oder in kleinen Gruppen. Beim Rätseln erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Aufgaben der Abgeordneten und die Kompetenzverteilung zwischen Kommune, Land, Bund und EU. 


      Demokratie leben!:

      WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND – ON TOUR

      Am 15. Mai 2022 wurde in NRW ein neuer Landtag in Nordrhein-Westfalen gewählt. Anlass genug, sich nicht nur zu fragen, welcher Partei und welchen Kandidat*innen man seine Stimme geben sollte, sondern auch, was die Stimme bewirkt. Als einer von 24 Standorten machte am 29. April 2022 der Bus von „Demokratie leben!“ am Hertener Glashaus Halt und lud insbesondere Jungwähler*innen zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit den Themen rund um die Landtagswahl ein. Gespielt werden konnte einzeln oder in kleinen Gruppen. Beim Rätseln erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Aufgaben der Abgeordneten und die Kompetenzverteilung zwischen Kommune, Land, Bund und EU. 


    • FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ am 17. Mai 2022 zu einem Informationsstand vor dem Hertener Glashaus ein. Viele Bürger*innen nahmen das Angebot wahr und informierten sich in Gesprächen und über das ausliegende Informationsmaterial über die alltägliche Geschlechterdiskriminierung. Gleichzeitig wurden Unterschriften für die Hertener Erklärung „Herten zeigt Haltung“ gesammelt. Im Anschluss hissten die Gleich-stellungsbeauftragte der Stadt Herten, Alexandra Mielke, und der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Grunwald vor dem Rathaus die Regenbogenflagge – als ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz.

      © Foto: Pressestelle der Stadt Herten


      FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ am 17. Mai 2022 zu einem Informationsstand vor dem Hertener Glashaus ein. Viele Bürger*innen nahmen das Angebot wahr und informierten sich in Gesprächen und über das ausliegende Informationsmaterial über die alltägliche Geschlechterdiskriminierung. Gleichzeitig wurden Unterschriften für die Hertener Erklärung „Herten zeigt Haltung“ gesammelt. Im Anschluss hissten die Gleich-stellungsbeauftragte der Stadt Herten, Alexandra Mielke, und der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Grunwald vor dem Rathaus die Regenbogenflagge – als ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz.

      © Foto: Pressestelle der Stadt Herten


    • VHS Herten:

      WIE KANN EINE GERECHTE(RE) WELT AUSSEHEN?
      Vortrag und Gespräch mit Alexander Trennheuser

      Zu einer spannenden Diskussionsveranstaltung lud die VHS Herten am 2. Juni 2022 ins Glashaus ein. Wie kann eine gerechte(re) Welt aussehen? Und was ist überhaupt eine gerechte(re) Welt? Was bedeutet ein gerechtes Zusammenleben für eine Stadt wie Herten, die immer noch im Strukturwandel ist? Und wie können Einheimische und Zugewanderte in Zukunft dieses Zusammenleben gemeinsam gestalten? Nach seinem Vortrag diskutierte Alexander Trennheuser, Geschäftsführer des Vereins „Mehr Demokratie wagen e. V.“ mit zahlreichen interessierten Bürger*innen über diese und weitere Fragen. 


      VHS Herten:

      WIE KANN EINE GERECHTE(RE) WELT AUSSEHEN?
      Vortrag und Gespräch mit Alexander Trennheuser

      Zu einer spannenden Diskussionsveranstaltung lud die VHS Herten am 2. Juni 2022 ins Glashaus ein. Wie kann eine gerechte(re) Welt aussehen? Und was ist überhaupt eine gerechte(re) Welt? Was bedeutet ein gerechtes Zusammenleben für eine Stadt wie Herten, die immer noch im Strukturwandel ist? Und wie können Einheimische und Zugewanderte in Zukunft dieses Zusammenleben gemeinsam gestalten? Nach seinem Vortrag diskutierte Alexander Trennheuser, Geschäftsführer des Vereins „Mehr Demokratie wagen e. V.“ mit zahlreichen interessierten Bürger*innen über diese und weitere Fragen.