• Archiv 2022

      Archiv 2022

    • Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten:


      VORTRAG UND DISKUSSION MIT CHRISTIAN WEIßGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. 2010 stieg er aus. Sein früheres Leben verarbeitete er in dem Buch "Mein Deutschland! Warum ich ein Neonazi war". Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. 

      Am 26. Januar 2022 kam er auf Einladung von "Demokratie leben!" nach Herten. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen konzentrierte sich sein Vortrag auf die Radikalisierungsprozesse und deren individuelle sowie gesellschaftliche Auslöser. Die Veranstaltung im Städtischen Gymnasium mit anschließender Diskussion besuchten 150 Schüler*innen. Der Abendveranstaltung, die gleichzeitig live im Kultur- und Bildungskanal auf YouTube übertragen wurden, folgten rund 180 Hertener Bürger*innen.

      Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten:


      VORTRAG UND DISKUSSION MIT CHRISTIAN WEIßGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. 2010 stieg er aus. Sein früheres Leben verarbeitete er in dem Buch "Mein Deutschland! Warum ich ein Neonazi war". Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. 

      Am 26. Januar 2022 kam er auf Einladung von "Demokratie leben!" nach Herten. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen konzentrierte sich sein Vortrag auf die Radikalisierungsprozesse und deren individuelle sowie gesellschaftliche Auslöser. Die Veranstaltung im Städtischen Gymnasium mit anschließender Diskussion besuchten 150 Schüler*innen. Der Abendveranstaltung, die gleichzeitig live im Kultur- und Bildungskanal auf YouTube übertragen wurden, folgten rund 180 Hertener Bürger*innen.


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      AUSSTELLUNG: DAS RECHT DER ANDEREN

      Vom 7. Januar bis 7. Februar 2022 war im „Demokratiefenster“ in der Ewaldstr. 9-11 die Ausstellung „Das Recht der Anderen“ zu sehen. Gezeigt wurden die zentralen Bemühungen der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Kampf gegen den Antisemitismus. Wichtige Aspekte waren die Gestaltung des christlich-jüdischen Gesprächs, die Entfaltung jüdischen Lebens in Deutschland und die Solidarität mit dem Staate Israel. Die Ausstellung war ohne Zugangsbeschränkungen und Anmeldung zu besichtigen. Zur Ausstellungseröffnung sprachen Bürgermeister Matthias Müller und Sylvia Löhrmann (Staatsministerin a. D., Sekretärin "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland").


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      AUSSTELLUNG: DAS RECHT DER ANDEREN

      Vom 7. Januar bis 7. Februar 2022 war im „Demokratiefenster“ in der Ewaldstr. 9-11 die Ausstellung „Das Recht der Anderen“ zu sehen. Gezeigt wurden die zentralen Bemühungen der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Kampf gegen den Antisemitismus. Wichtige Aspekte waren die Gestaltung des christlich-jüdischen Gesprächs, die Entfaltung jüdischen Lebens in Deutschland und die Solidarität mit dem Staate Israel. Die Ausstellung war ohne Zugangsbeschränkungen und Anmeldung zu besichtigen. Zur Ausstellungseröffnung sprachen Bürgermeister Matthias Müller und Sylvia Löhrmann (Staatsministerin a. D., Sekretärin "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland").


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      DER LETZTE RABBINER IN RECKLINGHAUSEN – VORTRAG MIT BILDERN

      Anlässlich des Holocaust-Gedenktages berichtete Gerda E. H. Koch, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen, am 28. Januar 2022 in der VHS Herten über den letzten Rabbiner von Recklinghausen. Zwölf interessierte Hertener Bürger*innen besuchten die Veranstaltung.

      Dr. Selig Auerbach, geb. 1906, enstammte einer der bedeutendsten Rabbiner-Familien in Deutschland. Aufgewachsen in Hamburg, studierte er in Marburg, Berlin und Würzburg, promovierte 1933 zum Dr. phil. Zuvor schloss er seine Ausbildung zum Rabbiner ab. 1934 wurde Auerbach Bezirksrabbiner in Recklinghausen. In Folge der Progromnacht musste er mit seiner Frau Hilda (geb. Fromm) und der eineinhalbjährigen Tochter Hanna Ende 1938 Deutschland fluchtartig verlassen.


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      DER LETZTE RABBINER IN RECKLINGHAUSEN – VORTRAG MIT BILDERN

      Anlässlich des Holocaust-Gedenktages berichtete Gerda E. H. Koch, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen, am 28. Januar 2022 in der VHS Herten über den letzten Rabbiner von Recklinghausen. Zwölf interessierte Hertener Bürger*innen besuchten die Veranstaltung.

      Dr. Selig Auerbach, geb. 1906, enstammte einer der bedeutendsten Rabbiner-Familien in Deutschland. Aufgewachsen in Hamburg, studierte er in Marburg, Berlin und Würzburg, promovierte 1933 zum Dr. phil. Zuvor schloss er seine Ausbildung zum Rabbiner ab. 1934 wurde Auerbach Bezirksrabbiner in Recklinghausen. In Folge der Progromnacht musste er mit seiner Frau Hilda (geb. Fromm) und der eineinhalbjährigen Tochter Hanna Ende 1938 Deutschland fluchtartig verlassen.


    • Gleichstellungsbeauftragte, Demokratie leben!:

      ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT

      Wie in jedem Jahr setzte Herten am 14. Februar 2022 im Rahmen der Kampagne "One Billion rising" ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Weltweit erobern am Valentinstag Frauen die Straße und tanzen gemeinsam zu dem Song "Break the Chain". Aufgrund der anhaltenden Pandemie wurde der Tanz, choreografiert von Patricia Kosinski, vorab aufgenommen. Das Video wurde auf der Internetseite der Stadt Herten und weiteren Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Zum Video geht es hier .

      Parallel wurde im "Demokratiefenster" in der Ewaldstr. 9-11 eine Ausstellung gezeigt, welche die Hertener Aktionen der letzten acht Jahre zu "One Billion Rising" dokumentierte. Im Fenster des Innenstadtbüros waren die Videos zu sehen.


      Gleichstellungsbeauftragte, Demokratie leben!:

      ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT

      Wie in jedem Jahr setzte Herten am 14. Februar 2022 im Rahmen der Kampagne "One Billion rising" ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Weltweit erobern am Valentinstag Frauen die Straße und tanzen gemeinsam zu dem Song "Break the Chain". Aufgrund der anhaltenden Pandemie wurde der Tanz, choreografiert von Patricia Kosinski, vorab aufgenommen. Das Video wurde auf der Internetseite der Stadt Herten und weiteren Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Zum Video geht es hier .

      Parallel wurde im "Demokratiefenster" in der Ewaldstr. 9-11 eine Ausstellung gezeigt, welche die Hertener Aktionen der letzten acht Jahre zu "One Billion Rising" dokumentierte. Im Fenster des Innenstadtbüros waren die Videos zu sehen.


    • HERTENER*INNEN DEMONSTRIEREN FÜR DEN FRIEDEN

      Ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzten am 4. März 2022 mehrere Hundert Bürger*innen vor dem Hertener Rathaus. Zur Kundgebung hatten der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und die Stadt aufgerufen. In seiner Rede versicherte Bürgermeister Matthias Müller den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten Solidarität und Hilfe. „Dafür stehen wir hier, in der Mitte unserer Stadt: gegen Krieg und für Frieden.“ Solidarität zeigten auch Argiro Kamarianaki, stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates, Thomas Prinz vom Deutschen Gewerkschaftsbund und Johannes Gertz von „Pax Christi“ im Bistum Münster. Mit Friedensliedern von Hannes Wader, Reinhard Mey und John Lennons „Imagine“ rahmte Sänger Norbert Gerbig die Reden ein. 

      Infos für Geflüchtete aus der Ukraine gibt es auf der Homepage der Stadt Herten unter
      https://www.herten.de/start.html


      HERTENER*INNEN DEMONSTRIEREN FÜR DEN FRIEDEN

      Ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzten am 4. März 2022 mehrere Hundert Bürger*innen vor dem Hertener Rathaus. Zur Kundgebung hatten der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und die Stadt aufgerufen. In seiner Rede versicherte Bürgermeister Matthias Müller den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten Solidarität und Hilfe. „Dafür stehen wir hier, in der Mitte unserer Stadt: gegen Krieg und für Frieden.“ Solidarität zeigten auch Argiro Kamarianaki, stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates, Thomas Prinz vom Deutschen Gewerkschaftsbund und Johannes Gertz von „Pax Christi“ im Bistum Münster. Mit Friedensliedern von Hannes Wader, Reinhard Mey und John Lennons „Imagine“ rahmte Sänger Norbert Gerbig die Reden ein. 

      Infos für Geflüchtete aus der Ukraine gibt es auf der Homepage der Stadt Herten unter
      https://www.herten.de/start.html


    • „HALTUNG ZEIGEN“ GEGEN RASSISMUS

      Vom 14. bis 27. März 2022 fanden die UN-Wochen gegen Rassismus statt. „Haltung zeigen“ hieß das Motto und war gleichzeitig ein Aufruf, sich an den Aktionen gegen Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu beteiligen. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen fanden auch in Herten statt. Eine Auswahl finden Sie im Anschluss.


      „HALTUNG ZEIGEN“ GEGEN RASSISMUS

      Vom 14. bis 27. März 2022 fanden die UN-Wochen gegen Rassismus statt. „Haltung zeigen“ hieß das Motto und war gleichzeitig ein Aufruf, sich an den Aktionen gegen Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu beteiligen. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen fanden auch in Herten statt. Eine Auswahl finden Sie im Anschluss.

    • GEDENKPLATTEN FÜR DIE JÜDISCHE FAMILIE ZWIEBEL

      "Jüdisches Leben in Herten" hieß ein Projekt, das Anfang 2022 in der Erich-Klausener-Schule stattfand. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit begaben sich die Schüler*innen auf Spurensuche und recherchierten die Lebens- und Leidensgeschichte jüdischer Familien in Herten. Zum Auftakt der UN-Wochen gegen Rassismus wurden am 15. März 2022 vor dem ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus der jüdischen Familie Zwiebel zwei Gedenkplatten verlegt. Die Familie hatte in der Geschwisterstr. 38 in Westerholt ein Möbelgeschäft geführt. Alle Mitglieder der Familie wurden vom Nazi-Regime deportiert und starben später im KZ. Das Haus der Familie wurde enteignet und von der NSDAP-Ortsgruppe Westerholt übernommen. Die Verlegung der Gedenkplatten fand im Beisein von Bürgermeister Matthias Müller und Gerda E. H. Koch vom Verein für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit statt.

      Im Anhang finden Sie die Rede der Schüler*innen und ihre Stellungnahme gegen Rassismus für den Frieden: Familie Zwiebel.pdf  und Stellungnahme gegen Rassismus für den Frieden.pdf

      Die Veranstaltung war eine Kooperation der Erich-Klausener-Schule, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und „Demokratie leben!“  und wurde gefördert von „Demokratie leben!“

      GEDENKPLATTEN FÜR DIE JÜDISCHE FAMILIE ZWIEBEL

      "Jüdisches Leben in Herten" hieß ein Projekt, das Anfang 2022 in der Erich-Klausener-Schule stattfand. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit begaben sich die Schüler*innen auf Spurensuche und recherchierten die Lebens- und Leidensgeschichte jüdischer Familien in Herten. Zum Auftakt der UN-Wochen gegen Rassismus wurden am 15. März 2022 vor dem ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus der jüdischen Familie Zwiebel zwei Gedenkplatten verlegt. Die Familie hatte in der Geschwisterstr. 38 in Westerholt ein Möbelgeschäft geführt. Alle Mitglieder der Familie wurden vom Nazi-Regime deportiert und starben später im KZ. Das Haus der Familie wurde enteignet und von der NSDAP-Ortsgruppe Westerholt übernommen. Die Verlegung der Gedenkplatten fand im Beisein von Bürgermeister Matthias Müller und Gerda E. H. Koch vom Verein für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit statt.

      Im Anhang finden Sie die Rede der Schüler*innen und ihre Stellungnahme gegen Rassismus für den Frieden: Familie Zwiebel.pdf  und Stellungnahme gegen Rassismus für den Frieden.pdf

      Die Veranstaltung war eine Kooperation der Erich-Klausener-Schule, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und „Demokratie leben!“  und wurde gefördert von „Demokratie leben!“

    • „Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und „Kirche auf dem Markt“:
      INFOSTAND AUF DEM HERTENER WOCHENMARKT

      An den UN-Wochen gegen Rassismus beteiligten sich auch der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und „Kirche auf dem Markt“. An einem gemeinsamen Infostand auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt luden sie am 18. März 2022 Bürger*innen zu Gesprächen ein und sammelten Unterschriften für die Hertener Erklärung Herten zeigt Haltung .

      „Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und „Kirche auf dem Markt“:
      INFOSTAND AUF DEM HERTENER WOCHENMARKT

      An den UN-Wochen gegen Rassismus beteiligten sich auch der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und „Kirche auf dem Markt“. An einem gemeinsamen Infostand auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt luden sie am 18. März 2022 Bürger*innen zu Gesprächen ein und sammelten Unterschriften für die Hertener Erklärung Herten zeigt Haltung .

    • VORTRAG UND DISKUSSION MIT CHRISTIAN WEIßGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. 2010 stieg er aus. Sein früheres Leben verarbeitete er in dem Buch „Mein Deutschland! Warum ich ein Neonazi war“.  Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. Am 21. März 2022, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, war er in der Rosa Parks Schule zu Gast. Rund 40 Schüler*innen besuchten die Veranstaltung.

      Ausführliche Informationen zur Veranstaltung finden Sie in der Pressemitteilung Radikalisierung braucht Lebenskrisen der Rosa-Parks-Schule.

      Die geschlossene Schulveranstaltung war eine Kooperation von  „Demokratie leben!“ mit der Rosa-Parks-Schule. Sie wurde gefördert von „Demokratie leben!“

      VORTRAG UND DISKUSSION MIT CHRISTIAN WEIßGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. 2010 stieg er aus. Sein früheres Leben verarbeitete er in dem Buch „Mein Deutschland! Warum ich ein Neonazi war“.  Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. Am 21. März 2022, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, war er in der Rosa Parks Schule zu Gast. Rund 40 Schüler*innen besuchten die Veranstaltung.

      Ausführliche Informationen zur Veranstaltung finden Sie in der Pressemitteilung Radikalisierung braucht Lebenskrisen der Rosa-Parks-Schule.

      Die geschlossene Schulveranstaltung war eine Kooperation von  „Demokratie leben!“ mit der Rosa-Parks-Schule. Sie wurde gefördert von „Demokratie leben!“

    • VHS Herten und Haus der Kulturen:
      RECHTE SYMBOLE (ER)KENNEN

      Hinter welchen Zeichen, Codes und Kürzeln sich menschenfeindliche, antisemitische oder gewaltverherrlichende Ideologien verstecken, erklärte Zühtü Baritoglu vom Haus der Kulturen am 23. März 2022 in der VHS Herten. Im Anschluss der Veranstaltung bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die Herter Erklärung Herten zeigt Haltung zu unterschreiben.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation der VHS mit dem Haus der Kulturen.

      VHS Herten und Haus der Kulturen:
      RECHTE SYMBOLE (ER)KENNEN

      Hinter welchen Zeichen, Codes und Kürzeln sich menschenfeindliche, antisemitische oder gewaltverherrlichende Ideologien verstecken, erklärte Zühtü Baritoglu vom Haus der Kulturen am 23. März 2022 in der VHS Herten. Im Anschluss der Veranstaltung bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die Herter Erklärung Herten zeigt Haltung zu unterschreiben.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation der VHS mit dem Haus der Kulturen.

    • „Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“

      AKTION MIT INFOTISCH GEGEN RASSISMUS UND DISKRIMINIERUNG 

      Am 25. März 2022 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ zu einem Aktionsvormittag vor dem Hertener Glashaus ein. Vertreter*innen des Runden Tisches waren vor Ort, um mit Bürger*innen ins Ge-spräch zu kommen und über die vielfältigen Aspekte von (Alltags)-Rassismus zu informieren. Mit einer ungewöhn-lichen Kunstaktion sprachen sich rund 150 Schüler*innen der weiterführenden Schulen gegen Rassismus, Intoleranz und Ausgrenzung aus. Ihre Gedanken hierzu hatten sie auf fantasievoll gestalteten Figuren aus Pappe festgehalten, die sie in der Fußgängerzone präsentierten. Gleichzeitig sammelten sie 300 Unterschriften für die Hertener Erklärung  Herten zeigt Haltung . An der Kunstaktion beteiligten sich viele weitere Vereine und Institutionen, wie z. B. der Falkentreff, das Jugendzentrum Nord, die Blaue Moschee und das Frauencafé vom Haus der Kulturen.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation des „Runden Tisches gegen Rassismus und für Demokratie“ und dem Künstler Adnan Kassim. Sie wurde gefördert von „Demokratie leben!“

      „Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“

      AKTION MIT INFOTISCH GEGEN RASSISMUS UND DISKRIMINIERUNG 

      Am 25. März 2022 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ zu einem Aktionsvormittag vor dem Hertener Glashaus ein. Vertreter*innen des Runden Tisches waren vor Ort, um mit Bürger*innen ins Ge-spräch zu kommen und über die vielfältigen Aspekte von (Alltags)-Rassismus zu informieren. Mit einer ungewöhn-lichen Kunstaktion sprachen sich rund 150 Schüler*innen der weiterführenden Schulen gegen Rassismus, Intoleranz und Ausgrenzung aus. Ihre Gedanken hierzu hatten sie auf fantasievoll gestalteten Figuren aus Pappe festgehalten, die sie in der Fußgängerzone präsentierten. Gleichzeitig sammelten sie 300 Unterschriften für die Hertener Erklärung  Herten zeigt Haltung . An der Kunstaktion beteiligten sich viele weitere Vereine und Institutionen, wie z. B. der Falkentreff, das Jugendzentrum Nord, die Blaue Moschee und das Frauencafé vom Haus der Kulturen.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation des „Runden Tisches gegen Rassismus und für Demokratie“ und dem Künstler Adnan Kassim. Sie wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • SCHÜLER*INNEN-SCOUTS ERHIELTEN DEN 13. ROSA-PARKS-AWARD

      Große Freude herrschte am 31. März 2022 in der Rosa-Parks-Schule. Fünf Schüler*innen der Oberstufe wurden für ihr besonderes politisches Engagement mit dem Rosa-Parks-Award geehrt. Cecile Berdys, Maximilian Mitzkus, Berta Sahitaj, Lara-Sophia Salber und Maximilian Scheibel wurden ausgezeichnet, weil sie Ende letzten Jahres Besucher*innen und Schülergruppen kenntnisreich durch die Ausstellung "Im Abseits. Jüdische Schicksale im deutschen Fußball" geführt haben. Und das in ihrer Freizeit, selbst an Wochenenden. Die Laudatio hielten Sabine Weißenberg und Daniela Franken-Vahrenholt von "Demokratie leben!", die die Ausstellung ins Glashaus geholt hatten.


      SCHÜLER*INNEN-SCOUTS ERHIELTEN DEN 13. ROSA-PARKS-AWARD

      Große Freude herrschte am 31. März 2022 in der Rosa-Parks-Schule. Fünf Schüler*innen der Oberstufe wurden für ihr besonderes politisches Engagement mit dem Rosa-Parks-Award geehrt. Cecile Berdys, Maximilian Mitzkus, Berta Sahitaj, Lara-Sophia Salber und Maximilian Scheibel wurden ausgezeichnet, weil sie Ende letzten Jahres Besucher*innen und Schülergruppen kenntnisreich durch die Ausstellung "Im Abseits. Jüdische Schicksale im deutschen Fußball" geführt haben. Und das in ihrer Freizeit, selbst an Wochenenden. Die Laudatio hielten Sabine Weißenberg und Daniela Franken-Vahrenholt von "Demokratie leben!", die die Ausstellung ins Glashaus geholt hatten.


    • Demokratie leben!:
      WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND – ON TOUR

      Am 15. Mai 2022 wurde in NRW ein neuer Landtag in Nordrhein-Westfalen gewählt. Anlass genug, sich nicht nur zu fragen, welcher Partei und welchen Kandidat*innen man seine Stimme geben sollte, sondern auch, was die Stimme bewirkt. Als einer von 24 Standorten machte am 29. April 2022 der Bus von „Demokratie leben!“ am Hertener Glashaus Halt und lud insbesondere Jungwähler*innen zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit den Themen rund um die Landtagswahl ein. Gespielt werden konnte einzeln oder in kleinen Gruppen. Beim Rätseln erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Aufgaben der Abgeordneten und die Kompetenzverteilung zwischen Kommune, Land, Bund und EU. 


      Demokratie leben!:
      WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND – ON TOUR

      Am 15. Mai 2022 wurde in NRW ein neuer Landtag in Nordrhein-Westfalen gewählt. Anlass genug, sich nicht nur zu fragen, welcher Partei und welchen Kandidat*innen man seine Stimme geben sollte, sondern auch, was die Stimme bewirkt. Als einer von 24 Standorten machte am 29. April 2022 der Bus von „Demokratie leben!“ am Hertener Glashaus Halt und lud insbesondere Jungwähler*innen zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit den Themen rund um die Landtagswahl ein. Gespielt werden konnte einzeln oder in kleinen Gruppen. Beim Rätseln erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Aufgaben der Abgeordneten und die Kompetenzverteilung zwischen Kommune, Land, Bund und EU. 


    • FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ am 17. Mai 2022 zu einem Informationsstand vor dem Hertener Glashaus ein. Viele Bürger*innen nahmen das Angebot wahr und informierten sich in Gesprächen und über das ausliegende Informationsmaterial über die alltägliche Geschlechterdiskriminierung. Gleichzeitig wurden Unterschriften für die Hertener Erklärung „Herten zeigt Haltung“ gesammelt. Im Anschluss hissten die Gleich-stellungsbeauftragte der Stadt Herten, Alexandra Mielke, und der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Grunwald vor dem Rathaus die Regenbogenflagge – als ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz.

      © Foto: Pressestelle der Stadt Herten


      FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ am 17. Mai 2022 zu einem Informationsstand vor dem Hertener Glashaus ein. Viele Bürger*innen nahmen das Angebot wahr und informierten sich in Gesprächen und über das ausliegende Informationsmaterial über die alltägliche Geschlechterdiskriminierung. Gleichzeitig wurden Unterschriften für die Hertener Erklärung „Herten zeigt Haltung“ gesammelt. Im Anschluss hissten die Gleich-stellungsbeauftragte der Stadt Herten, Alexandra Mielke, und der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Grunwald vor dem Rathaus die Regenbogenflagge – als ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz.

      © Foto: Pressestelle der Stadt Herten


    • LYDIA GAWRILOWA – ZUR ARBEIT GEZWUNGEN
      Eine Ausstellung im Demokratiefenster

      Vom 24. Mai bis zum 24. Juni 2022 war im Demokratiefenster die Ausstellung "Lydia Gawrilowa - Zur Arbeit gezwungen" zu sehen. Veranstalter*innen waren die "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten", "Pax Christi" und "Herten ist bunt". Gawrilowa war als 18-Jährige im Juni 1942 aus Tanganrog in Russland nach Herten gekommen. In der Kohlenwäsche auf der Zeche Schlägel & Eisen und der Ziegeleifabrik in Disteln musste sie Zwangsarbeit leisten. Ihre Erinnerungen hat sie in einem Buch fest-gehalten. Viele interessierte Hertener*innen kamen zur Eröffnung ins Glashaus, bei der Auszüge aus ihrem Buch gelesen wurden. Zum Abschluss der Ausstellung fand am 26. Juni 2022 in der Schwarzkaue der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen in der Westerholter Straße eine literarische Matinee umrahmt von Musik statt.

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      LYDIA GAWRILOWA – ZUR ARBEIT GEZWUNGEN
      Eine Ausstellung im Demokratiefenster

      Vom 24. Mai bis zum 24. Juni 2022 war im Demokratiefenster die Ausstellung "Lydia Gawrilowa - Zur Arbeit gezwungen" zu sehen. Veranstalter*innen waren die "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten", "Pax Christi" und "Herten ist bunt". Gawrilowa war als 18-Jährige im Juni 1942 aus Tanganrog in Russland nach Herten gekommen. In der Kohlenwäsche auf der Zeche Schlägel & Eisen und der Ziegeleifabrik in Disteln musste sie Zwangsarbeit leisten. Ihre Erinnerungen hat sie in einem Buch fest-gehalten. Viele interessierte Hertener*innen kamen zur Eröffnung ins Glashaus, bei der Auszüge aus ihrem Buch gelesen wurden. Zum Abschluss der Ausstellung fand am 26. Juni 2022 in der Schwarzkaue der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen in der Westerholter Straße eine literarische Matinee umrahmt von Musik statt.

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • VHS Herten:
      WIE KANN EINE GERECHTE(RE) WELT AUSSEHEN?
      Vortrag und Gespräch mit Alexander Trennheuse
      r

      Zu einer spannenden Diskussionsveranstaltung lud die VHS Herten am 2. Juni 2022 ins Glashaus ein. Wie kann eine gerechte(re) Welt aussehen? Und was ist überhaupt eine gerechte(re) Welt? Was bedeutet ein gerechtes Zusammenleben für eine Stadt wie Herten, die immer noch im Strukturwandel ist? Und wie können Einheimische und Zugewanderte in Zukunft dieses Zusammenleben gemeinsam gestalten? Nach seinem Vortrag diskutierte Alexander Trennheuser, Geschäftsführer des Vereins „Mehr Demokratie wagen e. V.“ mit zahlreichen interessierten Bürger*innen über diese und weitere Fragen. 


      VHS Herten:
      WIE KANN EINE GERECHTE(RE) WELT AUSSEHEN?
      Vortrag und Gespräch mit Alexander Trennheuse
      r

      Zu einer spannenden Diskussionsveranstaltung lud die VHS Herten am 2. Juni 2022 ins Glashaus ein. Wie kann eine gerechte(re) Welt aussehen? Und was ist überhaupt eine gerechte(re) Welt? Was bedeutet ein gerechtes Zusammenleben für eine Stadt wie Herten, die immer noch im Strukturwandel ist? Und wie können Einheimische und Zugewanderte in Zukunft dieses Zusammenleben gemeinsam gestalten? Nach seinem Vortrag diskutierte Alexander Trennheuser, Geschäftsführer des Vereins „Mehr Demokratie wagen e. V.“ mit zahlreichen interessierten Bürger*innen über diese und weitere Fragen. 


    • TACKE, JANKE UND CADER. EINE KOMÖDIE ÜBER RELIGIÖSE INTOLERANZ

      Am 25. Juni 2022 wurde im Siebenbürger Haus der Jugend die Komödie „Tacke, Janke und Cader“ gezeigt. Das Theaterstück von Victor Ion Popa wurde erstmals 1932 in Rumänien aufgeführt. Im Mittelpunkt stehen die Reibereien zwischen dem Christen Tacke und dem Juden Janke. Die Liebe ihrer Kinder zueinander droht an der Intoleranz der Eltern gegenüber der jeweils anderen Religion zu scheitern. Mit einer List kann der Moslem Cader den Disput schließlich schlichten. 

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      TACKE, JANKE UND CADER. EINE KOMÖDIE ÜBER RELIGIÖSE INTOLERANZ

      Am 25. Juni 2022 wurde im Siebenbürger Haus der Jugend die Komödie „Tacke, Janke und Cader“ gezeigt. Das Theaterstück von Victor Ion Popa wurde erstmals 1932 in Rumänien aufgeführt. Im Mittelpunkt stehen die Reibereien zwischen dem Christen Tacke und dem Juden Janke. Die Liebe ihrer Kinder zueinander droht an der Intoleranz der Eltern gegenüber der jeweils anderen Religion zu scheitern. Mit einer List kann der Moslem Cader den Disput schließlich schlichten. 

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • JUGENDKONFERENZEN IN HERTEN GESTARTET

      Was magst du in Herten? Was fehlt dir in Herten? Wie möchtest du mitbestimmen? Das waren die Fragen, die bei den ersten vier Hertener Jugendkonferenzen im Mittelpunkt standen. Die Konferenzen fanden in verschiedenen Stadtteilen statt. Insgesamt 150 Jugendliche nahmen teil und brachten ihre persönlichen Wünsche und Ideen ein. Damit der Spaß nicht zu kurz kam, gab es verschiedene Kreativangebote. „Demokratie leben!“ lud z. B. zu einer Siebdruckaktion ein.

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“ .


      JUGENDKONFERENZEN IN HERTEN GESTARTET

      Was magst du in Herten? Was fehlt dir in Herten? Wie möchtest du mitbestimmen? Das waren die Fragen, die bei den ersten vier Hertener Jugendkonferenzen im Mittelpunkt standen. Die Konferenzen fanden in verschiedenen Stadtteilen statt. Insgesamt 150 Jugendliche nahmen teil und brachten ihre persönlichen Wünsche und Ideen ein. Damit der Spaß nicht zu kurz kam, gab es verschiedene Kreativangebote. „Demokratie leben!“ lud z. B. zu einer Siebdruckaktion ein.

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“ .